

Bremervörde. Im Neuen Feld in Bremervörde lädt das „Cup der guten Hoffnung“ zu Klönschnack und Begegnung ein. Ein Team der evangelischen Kirchengemeinden Auferstehung und St. Liborius organisiert mehrmals im Monat ein geselliges Beisammensein mit Kaffee und Kuchen sowie frischen Waffeln in der Auferstehungskirche. Das nächste Treffen finden am Sonntag, 12. April, von 15 bis 17 Uhr statt.
Viele Kirchengemeinden beschreiten neue Wege und wagen neue Veranstaltungsformen. Mit dem „Cup der guten Hoffnung“ wenden sich die Initiatorinnen und Initiatoren in Bremervörde ganz bewusst auch an Menschen, die sich von den gewohnten kirchlichen Angeboten nicht angesprochen fühlen. „Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen“, sagt Almut Schmidt vom Organisationskreis.
Die Auferstehungskirche wird künftig nicht nur für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen, sondern auch für andere Zwecke genutzt. Wer dienstags vor der Kaffeezeit einen Spaziergang machen möchte, ist zum „Walk & Talk“ eingeladen. Sabine Fricke vom Diakonischen Werk freut sich darauf, in Gemeinschaft durch das Neue Feld zu spazieren und mehr über das Wohnquartier und seine Bewohner:innen zu erfahren.
Den Projektnamen „Cup der guten Hoffnung“ haben die Initiatorinnen und Initiatoren in Anspielung auf das englische Wort „cup“ für Kaffeebecher gewählt. Das Angebot richtet sich über die Gemeindegrenzen hinaus an Mnschen aus ganz Bremervörde und umzu, die sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen treffen, verabreden und austauschen möchten.
In einer ersten Testphase im März hat sich gezeigt: Die Kirche als Raum der Begegnung und Geselligkeit auch außerhalb des Sonntages zu nutzen, funktioniert. „Raus aus der Einsamkeit, Gemeinschaft erleben im Spielen, im Austausch – eine wunderbare Erfahrung, die viele Gäste teilen“, so Sozialpädagogin Almut Schmidt. Die Leiterin des Stadtteilladens ist begeistert von den „wunderbaren Gesprächen“ an den Tischen. Vielen Gästen gefalle es, „den Kirchraum in dieser Alltagssituation zu erleben.“




