

Bremervörde. Das „Bremervörder Bündnis für Demokratie und Menschenwürde“ hatte kürzlich zu einem weiteren Abend mit Gesprächen und Austausch ins Zuhör-Café in die Bremervörder Brunnenstraße eingeladen. Die Veranstaltungsreihe mit dem in der Ostestadt ansässigen Historiker, Journalisten und Publizisten Dr. Matthias von Hellfeld gehört seit einiger Zeit zum festen Angebot des Zuhör-Cafés.
Rund 25 Teilnehmende aus bremervörde und Umgebung folgten der Einladung. Es entwickelte sich ein intensiver und offener Austausch über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, Sorgen und Handlungsmöglichkeiten. Dabei wurde gemeinsam überlegt, was die Zivilgesellschaft vor Ort konkret leisten kann. Viele Fragen blieben offen – gerade deshalb braucht es solche Räume des Dialogs.
Gefühl von Ohnmacht
In der Regel gibt Dr. von Hellfeld an diesen Abenden einen kompakten Überblick über aktuelle Themen, bevor im Anschluss Raum für Fragen und Diskussionen entsteht. Diesmal stand jedoch ein anderer Beitrag im Mittelpunkt: Sven Röser, ein engagierter Bürger aus Bremervörde, stellte das Buch „Keine Macht der Ohnmacht“ von Matthias Quent vor. Quent beschreibt darin, wie das Gefühl von Ohnmacht den Nährboden für gesellschaftliche Spaltung und demokratiefeindliche Entwicklungen bilden kann. Gleichzeitig macht er Mut und zeigt auf, dass jede und jeder Handlungsmöglichkeiten hat, um Demokratie aktiv zu stärken. Dabei betont er, wie wichtig es ist, im Alltag hinzuschauen, mehr zu erfahren und gemeinsam etwas zu bewegen.
Das Bündnis möchte alle Bürger:innen ermutigen, diese Angebote wahrzunehmen. Es geht nicht um große politische Fragen, sondern um das Miteinander vor Ort und um gemeinsame Werte wie Freiheit, Respekt und Menschenwürde. Wer sich informieren, austauschen oder einfach zuhören möchte, ist im Zuhör-Café herzlich willkommen.




