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Virus-Mutation im Landkreis Rotenburg

Landkreis Rotenburg (eb). Bei Angestellten eines Betriebs in Bremervörde wurde die südafrikanische Variante des Corona-Virus entdeckt.

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Nachdem beim Fallgeschehen in einer Einrichtung der Rotenburger Werke die britischen Variante B 1.1.7 des Corona-Virus entdeckt wurde, ist bei acht positiven Fällen in einem Betrieb in Bremervörde nun neben der Variante B 1.1.7 auch die südafrikanischen Variante B 1.351 entdeckt worden, teilt der Landkreis mit.
Nicht alle der positiven Fälle wohnen im Landkreis, tauchen deshalb auch nicht in der Landkreisstatistik auf, aber alle Personen arbeiten im selben Betrieb.
Das Gesundheitsamt arbeite in enger Abstimmung mit den Nachbarlandkreisen und dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt zusammen. Alle Personen seien in Quarantäne und weitere wurden abgestrichen, das Kontaktpersonenmanagement laufe.
In diesem Zusammenhang bittet der Landkreis alle Bürger:innen, die bestehenden Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen weiterhin einzuhalten und sich nicht durch die seit Tagen niedrigen Inzidenzzahlen in Sicherheit zu wiegen.
Die neuen Zahlen zu den Virusmutationen legten nahe, dass die Ansteckung bei diesen Varianten um ein Vielfaches höher sei, als die ursprüngliche Variante. Die neuen Fälle zeigten zudem, dass beide Varianten bereits im Landkreis angekommen seien.
„Jetzt ist erhöhte Wachsamkeit geboten, die Situation ist noch nicht unter Kontrolle“, mahnt Landrat Luttmann.
„Wir sind im Landkreis auf einem guten Weg und wollen auch langfristig diese niedrigen Zahlen behalten. Bitte seien Sie weiterhin vorsichtig und halten sich an die bekannten Regeln.“


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