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„Trees For Bees“

Landkreis (eb/lst). Die Idee von Thomas Bösch basiert darauf, Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, etwas für den Artenschutz und gegen den Klimawandel zu tun.
Thomas Bösch hat „Trees For Bees“ gegründet und inzwischen bereits rund 50 Unternehmen gefunden, die ihn unterstützen.

Thomas Bösch hat „Trees For Bees“ gegründet und inzwischen bereits rund 50 Unternehmen gefunden, die ihn unterstützen.

Angefangen hat das Projekt, das inzwischen schon rund 50 Unterstützer:innen in der gesamten Elbe-Weser-Region hat, im Rahmen einer Aktion der Dorfgemeinschaft Klein Wangersen und Hohenhausen in der Gemeinde Ahlerstedt im Landkreis Stade. Als Dorfmoderator hatte Thomas Bösch dazu angeregt, im Rahmen der sozialen Dorfentwicklung 30 Bäume zu pflanzen.
Die starke Beteiligung aus der Dorfgemeinschaft ermutigte den vierfachen Vater, das Projekt auszuweiten und „Trees For Bees“ zu gründen. Das ambitionierte Ziel: Eine Million Bäume pflanzen.
„Wir wollen nicht reden, sondern etwas tun“, sagt Thomas Bösch und sucht deshalb gemeinsam mit Kommunen und Landbesitzer:innen geeignete Standorte für Baumpflanzungen und Blühwiesen, informiert sich, welche Bäume für welchen Standort geeignet sind und kümmert sich um alles Weitere.
Unternehmen, die das Projekt finanziell unterstützen, können ihren Beitrag steuerlich absetzen und profitieren davon, sich im Rahmen des Projektes werbewirksam zu präsentieren. Das hat auch der Stubbenfresser Tomas Holtkötter erkannt. Der Baumpfleger und Baumstumpfentferner aus Kranenburg ist einer von den zahlreichen Unterstützern und stiftet selbst pro Fällauftrag, den seine Firma erhält, einen neuen Baum. Wenn die Kund:innen den Baum nicht wollen, kommt er dem Projekt „Trees For Bees“ zugute.
Mittlerweile gibt es auch weitere kreative Ideen, das Projekt zu unterstützen, wie zum Beispiel den Bee-Burger im Schützenhof
Ahlerstedt, von dessen Verkaufserlös 2 Euro an Trees For Bees gehen.
 
Blühwiesenpatenschaft
 
In Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft werden nicht nur Bäume gepflanzt, sondern für einen Euro pro Quadratmeter auch Blühwiesen auf der Stader Geest angelegt. Das Geld wird sowohl zum Anlegen der Blühwiese verwendet, aber auch zum Finanzieren weiterer Baumpflanzprojekte eingesetzt.Privatpersonen könnten dabei, auch ohne eigenen Garten, ihren Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten, betont Thomas Bösch.
Er hält die Spender:innen auch auf dem Laufenden - von der Aussaat im Frühjahr bis zum lebendigen Gewimmel auf der Blühwiese im Sommer. Zum Schutz von Natur und Tierwelt finden Besichtigungen der Flächen koordiniert auf Anfrage statt.
www.treesforbees.de


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