

Landkreis Rotenburg. Wer im Landkreis Rotenburg unter freiem Himmel arbeitet, sollte sich bei sommerlichen Temperaturen besonders schützen. Die IG BAU Land Bremen und Umzu erinnert deshalb an die WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme und Schatten.
„Eincremen, eincremen, eincremen“, rät die Bezirksvorsitzende Inge Bogatzki. Bei starker Sonneneinstrahlung sei Lichtschutzfaktor 50 erforderlich. Zudem müsse der Sonnenschutz alle zwei Stunden erneuert werden. Ein wirksamer UV-Schutz sei entscheidend, um Hautkrebs vorzubeugen.
Maurer, Straßenbauer und Dachdecker sollten ebenso auf den Schutz achten wie Landschaftsgärtner oder Erntehelfer. Möglichst viel vom Körper sollte mit Kleidung bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger Schutzhelm mit Nackenschutz gehöre zu geeigneten Ausstattung. Dafür müsse der Arbeitgeber sorgen, betont die Gewerkschaft.
Das gelte auch für Getränke. „Das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs“, so Bogatzki. Arbeitgeber sollten Beschäftigten, die tagsüber im Freien arbeiten, ausreichend Getränke zur Verfügung stellen. Bei schwerer körperlicher Arbeit und großer Hitze empfiehlt die IG BAU drei bis fünf Liter täglich. Als Faustregel gelte ein Glas alle 15 bis 20 Minuten. Geeignet seien vor allem Wasser und ungesüßte kalte Tees.
Wichtig seien zudem regelmäßige Pausen im Schatten, etwa unter einem Sonnensegel. Arbeitszeiten sollten nach Möglichkeit in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Außerdem empfiehlt die Gewerkschaft Menschen, die regelmäßig im Freien arbeiten, einmal jährlich eine Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt.
Weitere Hinweise zum Sonnen- und Hitzeschutz gibt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft unter bgbau.de.


