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Neues Traumpaar am Vörder See

Bremervörde (rgp). Die "Sehfrau" von Bildhauer Jonas Kötz bildet jetzt das Pendant zum Seemann, der seit 2013 der Hingucker und beliebtes Fotomotiv im See ist.

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Ortsbürgermeister Frank Pingel und weitere Vertreter:innen der Stadt weihten gemeinsam mit Bildhauer Jonas Kötz in der vergangenen Woche die hölzerne Skulptur ein, die den Seemann fest im Blick hat.
Wobei der Seemann, wie Frank Pingel humorvoll in seiner Ansprache bemerkte, als Mann tatsächlich eher in Richtung Gasthaus blickt. Nichtsdestotrotz sollte sich die „Sehfrau“ auf den Barther Wiesen vor dem Haus am See jedoch wohlfühlen, darf sie doch derzeit „trockenen Fußes“ in einem Meer aus Narzissen stehen, während ihr männliches Pendant sich seit dem 4. Juni 2013 im Wasser des Vörder Sees aufhält.
Auch Benjamin Bünning, Geschäftsführer Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, (auf deren Terrain die Skulptur steht) bedankte sich bei allen Beteiligten, deren Einsatz dafür gesorgt hat, dass nun eine weitere tolle Figur aufgestellt werden konnte. Dies geschah durch den Einsatz der Ortsratsmitglieder, wie z.B. Petra Fischer, Herbert Bardenhagen, Marco Wettlaufer, Dirk-Frederik Stelling oder dem Ratsvorsitzenden Peter Hoheisel.
 
Idee aus dem Ortsrat
 
Die Idee bzw. den Antrag zur Skulptur der Sehfrau hatte Ortsratsmitglied Christian Oetjen eingebracht. Auch Uwe Matthias richtete als erster stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bremervörde noch ein paar Grußworte an die eingeladenen Personen, um neben dem Ortsrat für seine Mittel als Beitrag zu den Kosten von insgesamt 6.000 Euro zudem Volksbank Regional-Direktor Frank Wassermann für die finanzielle Unterstützung des Bankinstituts von 1.000 Euro herzlich zu danken. Das, so Wassermann, könne die Volksbank natürlich auch nur dann leisten, wenn sie von positiven Aktionen wie der Realisierung der Sehfrau als Partnerin für den Seemann vorab informiert werde.
Der ebenfalls anwesende Bildhauer Jonas Kötz aus Drochtersen bzw. von der Elbinsel Krautsand, der beide Skulpturen schuf, bestätigte, dass die beiden Figuren auch der Völkerverständigung dienen würden – schließlich kam das Holz für den Seemann aus Hamburg, jenes für die Sehfrau aus Amsterdam. Der Hanseat und die Holländerin sind nun das neue Traumpaar am Vörder See.
 


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