Ralf G. Poppe

Neue Songs und Klassiker

Bremervörde. Der niederdeutsche Songpoet Helmut Debus stellt sein neues Album am Samstag, 18. März, um 19.30 Uhr auf der Kulturbühne vor.

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Helmut Debus kommt auf Einladung von Andreas von Glahn vom Tandem-Verein und freut sich schon auf das Konzert.

Helmut Debus kommt auf Einladung von Andreas von Glahn vom Tandem-Verein und freut sich schon auf das Konzert.

Helmut Debus veröffentlichte kürzlich sein neues, zwanzigstes Album „Angst legg di slapen“. Da der niederdeutsche Songpoet aus Brake viele Verbindungen nach Bremervörde sowie in die Region drumherum hat, ist es ihm eine besondere Freude, auch sein neues Werk in der Ostestadt auf der Kulturbühne im Möbelmarkt vorzustellen.

Die ersten zehn Alben von 1976-85 veröffentlichte der Verlag Atelier im Bauernhaus aus Fischerhude. Auf „Wat ik meen“ (1977) war als Tonmeister zudem Detlef Wiedeke dabei, der in unmittelbarer Nähe von Bremervörde ein Musikstudio betreibt und zuvor lange in Elm lebte. Grund genug, um einmal gemeinsam mit Debus Erinnerungen an die Ostestadt zu diskutieren.

 

Herr Debus, wie viele Gastspiele haben Sie bereits in Bremervörde absolviert?

Das weiß ich nicht. Ich bin schlecht in solchen Sachen. Der Andreas von Glahn hat schon vor 30-40 Jahren mit mir Veranstaltungen gemacht. Ich war so oft da - im Ratssaal, im Haus am See usw. Mein erstes Album ist 1976 erschienen, seitdem bin ich immer in bestimmten Abständen in Bremervörde gewesen. Oder in der Nähe, in Hemmoor, in Cadenberge, überall.

 

Da der Tandem e.V. gerade sein 30. Jubiläum gefeiert hat, wird die Zahl 40 Jahre doch ein wenig hoch gegriffen sein, oder?

Ich glaube Andreas von Glahn hat auch bereits vorher, ohne Tandem, Konzerte mit mir organisiert. Er ist ein ganz alter, treuer Fan meiner Lieder, meiner Songs.

 

Welche Bühne ist denn die schönste im Ort?

Es war immer voll - Da klopfe ich jetzt drei Mal aufs Holz. Bremervörde war immer gut, dass muss ich ehrlich sagen. Es war eigentlich immer ausverkauft. Ich erinnere mich an schöne Auftritte allein, mit der Band, mit Allan Taylor, in verschiedenen Besetzungen zu verschiedenen Gelegenheiten. Es war immer toll.

 

Welche Besetzung und Titel wird es am 18. März auf der Kulturbühne im Möbelmarkt geben?

An dem Tag werde ich mit meiner Band kommen. Wir werden die neuen Lieder von der neuen Platte sowie etliche alte Klassiker spielen.

 

Was gefällt Ihnen in oder um Bremervörde herum am besten?

Es war bisher nie Zeit zum Gucken, weil wir nach den Konzerten immer zusammensitzen, essen, trinken, und dummes Zeugs reden. Man hat nie Zeit für andere Dinge, wie z.B. die Gegend kennenzulernen.

 

Ist aus den Konzerten denn so etwas wie eine Freundschaft, z.B. zu Herrn von Glahn, entstanden?

Ganz genau. Es gibt bestimmte Leute mit einer gewissen Treue, die ja heute selten geworden ist. Er bekommt es irgendwie immer wieder mit, wenn ich etwas Neues veröffentlicht habe. Dann ruft er immer an. Vom Album war er nun auch wieder sowas von begeistert, dass er sagte, dass Konzert wollen wir unbedingt jetzt machen. Es war zwar ein bisschen kurzfristig, doch er wollte, dass das jetzt in dieser Zeit passiert. Sie hatten beim Tandem das Programm zum Jubiläum eigentlich schon fertig. Dann bekam er durch das Fernsehen oder durch den Rundfunk mit, dass ich ein neues Album herausgebracht habe. Deshalb rief er an und ich habe zugesagt.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

Tickets für 18 Euro gibt es in der Buchhandlung Morgenstern und in der BBG.


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