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Naturbildung im Blick

Umweltminister Christian Meyer hat die Umweltpyramide in Bremervörde besucht und sich über Naturbildung sowie Wiesenvogelschutz informiert. Der NABU stellte dabei seine Arbeit mit Schulen, Ehrenamtlichen und landwirtschaftlichen Betrieben vor.

 

Christian Meyer (rechts) mit Vertreter:innen der Grünen und der Umweltpyramide.

Christian Meyer (rechts) mit Vertreter:innen der Grünen und der Umweltpyramide.

Bild: Eb

Bremervörde. Hoher Besuch in der Umweltpyramide in Bremervörde: Auf Einladung des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen besuchte Umweltminister Christian Meyer das Gelände des NABU Niedersachsen. Die Umweltpyramide wurde 1991 im Zuge der Landesgartenschau in Bremervörde errichtet und ist mit ihrem Umweltbildungsangeboten, Führungen in der Natur und naturkundlichen Seminaren über die Landesgrenze hinaus bekannt.

Umweltminister Meyer interessierte sich besonders für die Kooperation mit den Schulen in Bremervörde und Umzu. Kinder erleben damit frühzeitig den intensiven Kontakt mit der Natur. Spielerisch und erlebnisreich befassen sie sich mit Elementen wie ein Barfußpfad und ein Riesenspinnennetz. „Damit wird die Verbundenheit zur Natur und somit die Wertschätzung unserer Lebensgrundlage gestärkt“, so Bettina Schröder, Biologin beim NABU.

„Mit der spielerischen Heranführung an die Natur legt Ihr die Grundlage für ein naturverbundenes Leben. Denn wer die Natur mit ihren Milliarden Lebewesen und Pflanzen bewusst erlebt, achtet sie und nimmt Rücksicht“, so der Umweltminister. Die naturnahe Gestaltung des Außengeländes bietet viel Anregungen, wie man den eigenen Garten mit heimischen Pflanzen anlegen kann und damit vielen Lebewesen eine Heimat bietet. Es besteht die Möglichkeit, die Umweltpyramide und auch das Außengelände nach vorheriger Absprache zu besuchen.

Mit dem Wiesenvogelschutz befasst sich das NABU-Team mit einem weiteren wichtigen Projekt im Landkreis Rotenburg. Der Wiesenvogelschutz ist ein wichtiger Beitrag, den Bruterfolg vom Großen Brachvogel oder den Kiebitzen zu unterstützen. Dazu schwärmen viele ehrenamtliche Kartierer im Frühjahr aus, um die Gelege den landwirtschaftlichen Äckern und Grünland ausfindig zu machen und zur besseren Sichtbarkeit abzustecken. Teilweise werden sie zum Schutz vor Fressfeinden eingezäunt. Dabei ist der NABU auf die gute Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben angewiesen, die für die eingezäunten Flächen eine kleine Entschädigung erhalten und sich freuen können, dass auf ihren Flächen noch die seltenen Wiesenvögel brüten.

„Ein kleines Juwel befindet sich mitten in Bremervörde“, bestätigen Marion Kaiser und Jana Basilon, Sprecherinnen vom Ortsverband der Grünen, zum Abschluss des Besuches.


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