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Mühle "Anna Maria" wird saniert

Mulsum (eb). Der Heimat- und Kulturverein freut sich über Fördergelder für die Maßnahme, die bis Juni abgeschlossen sein soll.

Beim Ortstermin kamen kürzlich Unterstützer:innen zusammen.

Beim Ortstermin kamen kürzlich Unterstützer:innen zusammen.

2018 hat der Mulsumer Heimat-und Kulturverein die Windmühle gekauft um das Wahrzeichen des Ortes zu erhalten und um dort bestehende und neue Vereins-Aktivitäten stattfinden zu lassen.

Besonders das Trauzimmer der „Anna-Maria“ wird oft von Paaren gewählt, die sich in diesem historischen Gebäude das Ja-Wort geben möchten. Die altehrwürdige Dame aus dem Jahr 1843 bekommt nun eine umfassende Erhaltungssanierung, die den Fortbestand dieses Denkmals sichert.

Der Vorstand des Mulsumer Heimat und Kulturvereins hatte dazu kürzlich zu einem Besichtigungstermin eingeladen, zu dem Vertreter:innen der Kommune und des Landkreises sowie Mitarbeitende der örtlichen Geldinstitute und Stiftungen erschienen waren. Dieses Sanierungs-und Umbauprojekt kann nur mit öffentlichen Mitteln realisiert werden. Bewilligt wurden Gelder aus dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ARL). Das war der dickste Brocken mit 73 Prozent des Vorhabens. Ebenso durfte sich der Verein über Unterstützung durch die Gemeinde Kutenholz, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Kreissparkasse Stade, der VR-Stiftung und der örtlichen Volksbank sowie über eine Förderung durch die Niedersächsische Bingo- Umweltstiftung (Denkmalpflege) freuen. Zusätzlich ist ein Antrag auf Förderung beim Landkreis Stade (Denkmalstiftung) gestellt.

 

Barrierefreier Zugang und vielfältige Nutzung

 

Der Umbau startete Anfang Februar mit dem Bau einer kleinen Aufbereitungsküche und einem WC. Ein seitlich am Gebäude angebrachter Plattformlift wird barrierefreien Zutritt verschaffen. Die alten Fenster werden zusätzlich verglast und zum Gastraum wird ein Glastürelement installiert.

Geheizt werden soll mit Elektro Heizplatten, damit im Winter ebenfalls eine Nutzung möglich ist. Die Räume sollen für diverse festliche Anlässe, Kulturveranstaltungen oder auch Seminare genutzt werden können. Dafür ist eine Digitalisierung mit schnellem Internet geplant.

Bei der Außen-Besichtigung erklärte der Architekt Jens Wilke aus Horneburg zusammen mit dem Planungsbüro SWECO, vertreten durch Gregor Paus aus Bremen die Notwendigkeit, die in die Jahre gekommenen Bitumenschindeln der Außenhaut durch Zinkblech zu ersetzen, zum Schutz der darunter liegenden Holzkonstruktion.

Dafür wird ein Außengerüst montiert und gleichzeitig die nach einem Sturmschaden reparierte Windrose installiert. Zusätzlich wird das nicht mehr sichere Geländer der Galerie durch ein neues Holzgeländer ersetzt. Der Zeitplan ist straff, denn für öffentliche Förderungen gibt es ein Zeitfenster, das einzuhalten ist. Bis Ende Juni sollen alle Gewerke erledigt sein.


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