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Mitarbeiterinnen erhalten Zertifikate - Weiterbildung zur Fachkraft für Ambulanz- und Notfallpflege absolviert

Bremervörde (eb). Die deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat im Jahr 2019 Maßnahmen zur qualitativen Verbesserung der Notfallversorgung empfohlen. Die OsteMed Klinik Bremervörde kam dieser Empfehlung sehr zügig nach und ließ die ersten Mitarbeiter der zentralen Notaufnahme zu Fachkräften in der Notfallpflege ausbilden.
Auf dem Foto v.l.: Geschäftsführer Rainer Röhrs, Absolventin Gaby Busch, Irene Burmeister, Sybilla Buchholz, Gudrun Meyer, Heike Schröder, Roswitha Ropers, Susanne Schnarhelt, Pflegedirektorin Dagmar Michaelis und Lehrgangsleiter Rüdiger Wüpper. Es fehlen Alicija Louwes und Diana Hübke.  Foto: eb

Auf dem Foto v.l.: Geschäftsführer Rainer Röhrs, Absolventin Gaby Busch, Irene Burmeister, Sybilla Buchholz, Gudrun Meyer, Heike Schröder, Roswitha Ropers, Susanne Schnarhelt, Pflegedirektorin Dagmar Michaelis und Lehrgangsleiter Rüdiger Wüpper. Es fehlen Alicija Louwes und Diana Hübke. Foto: eb

Die ersten Absolventen konnten am vergangenen Dienstag stolz ihre Zertifikate von Pflegedirektorin Dagmar Michaelis sowie Herrn Röhrs als Geschäftsführer der OsteMed Kliniken und Pflege GmbH und Herrn Rüdiger Wüpper als Lehrgangsleiter entgegennehmen.
Um eine hohe Qualität und Spezialisierung im Bereich der Notfallversorgung gewährleisten zu können, bedarf es fachlicher Kompetenzen, die über die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger hinausgehen. Die Akutversorgung von interdisziplinären Notfallpatienten in zentralen Notaufnahmen stellt eine große Herausforderung an das dort tätige ärztliche und pflegerische Personal dar. Für den Patienten bedeutet eine schnellstmögliche, fachkompetente und gut organisierte Erstversorgung einen entscheidenden Start in eine adäquate Weiterbehandlung von akuten lebensbedrohlichen Störungen beziehungsweise Erkrankungen in der Klinik.
Voraussetzung zur Teilnahme der Fortbildung zur Fachkraft für Ambulanzen und Notfallpflege waren mindestens sieben Jahre berufliche Erfahrung in der zentralen Notaufnahme.
Im Zentrum der Weiterbildung stehen die Ersteinschätzung und Versorgung von Unfallopfern und akut kritisch erkrankten Patienten, die Arbeit im Schockraum, Wundversorgung, Überwachung der Notfallpatienten sowie Organisation und Strukturierung einer ZNA. „Wir folgen damit den Empfehlungen der DKG und auch dem aktuellen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur stationären Notfallversorgung und den vorzuhaltenden Notfallstrukturen“, so Geschäftsführer Rainer Röhrs. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und Krankenkassen in Deutschland. „Wir sind stolz auf unsere ersten Lehrgangsteilnehmerinnen, die auch noch die besten Abschlussergebnisse des Kurses erzielt haben. Wir haben bereits neun Gesundheits- und Krankenpflegerinnen aus dem eigenen Haus weitergebildet, die in unserer Notaufnahme zum Einsatz kommen“, so Pflegedirektorin Dagmar Michaelis.
Die erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung im Fachgebiet Notfallpflege befähigt Teilnehmende, Patienten entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse zu pflegen. Die Weiterbildung bietet den in der Notfallaufnahme tätigen Pflegefachkräften eine staatlich anerkannte Weiterbildungsmöglichkeit, die sie für die vielfältigen Anforderungen und Tätigkeiten in der Notfallaufnahme qualifiziert.


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