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Mehr Geld für Frauenhäuser

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November weist der VdK auch auf fehlende Barrierefreiheit von Frauenhäusern hin.

Gunda Menkens ist die Frauenvertreterin des VdK.

Gunda Menkens ist die Frauenvertreterin des VdK.

Niedersachsen (eb). Der 25. November steht ganz im Zeichen des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Dieser Tag dient der Erinnerung daran, dass Frauen in Deutschland und global Opfer häuslicher und sexueller Gewalt sind. Laut Statistiken gibt jede dritte Frau an, bereits Gewalt oder sexuelle Übergriffe erlebt zu haben – oft in Situationen, die auch Kinder miteinbeziehen.

„Es ist alarmierend, dass in Deutschland täglich ein Mann versucht, seine Partnerin zu töten. Alle drei Tage wird eine Frau von ihrem aktuellen oder ehemaligen Partner getötet. Wir müssen uns alle weiterhin dringend für umfassenden Schutz von Frauen einsetzen. Dazu gehören flächendeckende und ausreichende Finanzmittel für Frauenhäuser, Schutzwohnungen und bezahlbaren Wohnraum für Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind“, betont Gunda Menkens, Frauenvertreterin des VdK Niedersachsen-Bremen.

Auch die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen mit Behinderungen müssten von Anfang an beim Ausbau des Hilfesystems berücksichtigt und verbindlich eingeplant werden, ergänzt der VdK-Landesvorsitzende, Friedrich Stubbe. Der Großteil der Frauenhäuser sei bisher nicht barrierefrei. Das müsse sich ändern.

Es sei entscheidend, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, unabhängig von einer möglichen Behinderung, aktiv zu bekämpfen. Jeder Tag, an dem Gewalt gegen eine Frau oder ein Mädchen verübt werde, sei einer zu viel. Der VdK Niedersachsen-Bremen ruft daher zu verstärkten Maßnahmen auf, um die Finanzierung und Zugänglichkeit von Schutzeinrichtungen zu verbessern und ein umfassendes Netzwerk des Schutzes aufzubauen, das alle Frauen in Notlagen unterstützt.


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