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Mehr als ein Märchen

Das Stadeum hat am Mittwoch, 22. April das Staatstheater Kassel zu Gast, das eine Neuinterpretation der Bremer Stadtmusikanten zeigen wird.

In der Neuinterpretation wird nicht nur gespielt, sondern auch live gesungen.

In der Neuinterpretation wird nicht nur gespielt, sondern auch live gesungen.

Bild: Katrin Ribbe

Stade. Der Dramatiker Martin Heckmanns hat sich für sein Singspiel „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall“ eine moderne Version der berühmten Bremer Stadtmusikanten ausgedacht – frei nach den Brüdern Grimm. Das preisgekrönte Stück zieht als poetisch-politische Parabel durch das Land und ist auch im Stadeum zu sehen. Die Inszenierung von Friedericke Heller für das Staatstheater Kassel stellt die drängenden Fragen unserer Zeit – verpackt in eine fabelhafte Geschichte über Solidarität, Aufbruch und den Mut zur Veränderung.

 

Theater mit ernstem Hintergrund

In der Geschichte fliehen der Esel, der Hund, die Katze und das Huhn, alle ohne Perspektive in ihrem bisherigen Leben, aus ihren alten Verhältnissen uns schließen sich zu einer Musikgruppe zusammen, um ein besseren Leben zu finden – so weit so bekannt. Doch in Heckmanns Neuinterpretation warten die Tiere nicht erst auf ihre Vertreiber, sondern sind es selbst, die ihren Peinigern aktiv kündigen oder vor ihnen entfliehen.

Zu viert wagen sie den Aufstand und versuchen, eine bessere, solidarische Welt zu erzwingen. Ihr gemeinsames Leitmotiv lautet dabei stets: „Wer singt, der ist nicht tot“. Mit ihren Liedern und einer ausgeprägten Diskussionsfreude geben sie ein fabelhaftes Beispiel dafür, wie sich angesichts globaler Krisen die Zuversicht bewahren lässt. Das Stück ist eine Einladung an das Publikum, über den Zustand der Gesellschaft nachzudenken und sich von der Energie dieser tierischen Rebellen anstecken zu lassen.

 

Von der großen Bühne auf Tour

Nach der erfolgreichen Uraufführung am Staatstheater Kassel zieht die Inszenierung nun in veränderter Form von Stadt zu Stadt. Dabei macht sie am Mittwoch, 22. April, um 19 Uhr auch Halt im Stadeum in Stade. Tickets für das Schauspiel mit Live-Musik gibt es unter anderem unter 04141/4091-40 und stadeum.de sowie beim Bremervörder Anzeiger.


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