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Maschentreff strickt weiter

Bremervörde (eb). Seit nunmehr acht Monaten können sich die Damen vom Maschentreff nicht mehr persönlich treffen. Im September gab es eine kurze Phase mit Minigruppen-Treffen.
 

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Maschentreff im September vor dem Teil-Lockdown.  Foto: eb

Maschentreff im September vor dem Teil-Lockdown. Foto: eb

Bremervörde (eb). Seit nunmehr acht Monaten können sich die Damen vom Maschentreff nicht mehr persönlich treffen. Im September gab es eine kurze Phase mit Minigruppen-Treffen. Insgesamt sechs Personen konnten sich mit Abstand im Stadtteilladen treffen, jede Woche in neuer Zusammensetzung, damit alle die Möglichkeit des Wiedersehens hatten. Die Gruppenleiterin Karin Nehring freute sich, dass auch zu Hause weiter fleißig gestrickt worden ist, so konnte sie im Juli 231 Teile Mützen und Söckchen für Neugeborene in die OsteMed Klinik Bremervörde und 20 Decken für Rollstuhlfahrer*innen ins AWO-Seniorenzentrum am Hang bringen. „Mir fehlt die Struktur des Tages und der Woche, Termine, auf die ich mich freuen kann“, spricht Carla Ehnert aus, was viele empfinden. Das Zusammenkommen, die Gespräche, der Austausch und das gemütliche Beisammensein sind mindestens genau so wichtig, wie das Stricken, weiß Almut Schmidt, Pädagogin im Stadtteilladen. „Am schönsten war es, wenn Karin angerufen hat!“ freut sich Ingrid Krause, denn die Gruppenleiterin hat über die Monate Kontakt zur Gruppe gehalten, alle vier Wochen angerufen und Gespräche mit allen geführt. Der Maschentreff hofft, sich bald wieder persönlich treffen zu können. Auch um die Frage zu klären: Was gibt es bei dir heute zum Mittag? Inspirationen fürs Kochen, ein gutes Gefühl und Stärkung für die nächsten Tage - hoffentlich ist das bald wieder möglich.


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