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Marc Breitenfeld will Bürgermeister werden

Gnarrenburg (eb/lst). Diplom-Kaufmann und Stabsoffizier Marc Breitenfeld wird für die CDU ins Rennen gehen und gegen den parteilosen Marcel van der Pütten antreten.
Stabsoffizier Marc Breitenfeld will auf den Chefsessel im Rathaus und setzt auf aktiven Dialog mit den Bürger*innen. Foto: eb

Stabsoffizier Marc Breitenfeld will auf den Chefsessel im Rathaus und setzt auf aktiven Dialog mit den Bürger*innen. Foto: eb

Als Vater zweier erwachsener Töchter lebt Marc Breitenfeld in seiner Wahlheimat am Oste-Hamme-Kanal im Ortsteil Kolheim, wo er vor sieben Jahren mit seiner Familie sein Eigenheim gebaut hat. „Land und Leute haben uns von Anfang an begeistert“, sagt Breitenfeld, der in Fellbach bei Stuttgart aufgewachsen ist.
 
Gemeinschaft entsteht durch Mitmachen
 
„In Moor bin ick to Huus, hier bliev ick!“ lautet inzwischen Breitenfelds Motto. Von Anfang an sei ihm die Einbindung in den Schützenverein, den Ernteclub sowie bei „Findorfs Erben“ eine Herzensangelegenheit gewesen.
„Gemeinschaft entsteht durch Mitmachen“, sagt Marc Breitenfeld, der sich unter Anderem seit über elf Jahren ehrenamtlich als Jugendtrainer und Abteilungsleiter im Volleyball engagiert. „Familie, Freunde, Hof-Tiere, sowie das Werkeln an Haus und Garten nennt er als weitere Leidenschaften in seiner Freizeit, die allerdings nicht zuletzt wegen des beruflichen Pendelns stets knapp bemessen sei.
 
Fallschirmjäger-Offizier
 
Marc Breitenfeld, den der Dienst als Fallschirmjäger-Offizier der Bundeswehr quer durch Deutschland über internationale Einsätze in den Norden geführt hat, koordiniert heute als Ausbildungsmanager in Hannover das Lehrgangsgeschehen der Stabsdienstausbildung der Streitkräfte. „Personalwesen, Organisationsausbildung, Zulagen- und Verwaltungswesen sowie die Weiterentwicklung von Lehrgängen für über 4.000 zivile und militärische Lehrgangsteilnehmer im Jahr“, skizziert der Findorfer seine Aufgabenfelder.
Doch kann ein Offizier auch Kommunalverwaltung? Marc Breitenfeld sagt „ja“. Aus seiner Zeit als Stadtverbandsvorsitzender und Kreisgeschäftsführer der Jungen Union im Rems-Murr-Kreis sowie als Zweiter Vorsitzender des CDU-Stadtverbands in Fellbach/Stuttgart kenne er die kommunalpolitischen Belange noch gut. Nicht zuletzt habe er in seiner Seedorfer Zeit enge Verbindungen zu den örtlichen Kommunen aufgebaut - besonders in den Samtgemeinden Selsingen und Zeven.
 
Zuhörer und Vermittler
 
Er verstehe sich als „Zuhörer, Vermittler, Koordinator und Impulsgeber“. Seine Stärken sehe er deshalb in der Menschenführung, Planung und Konzeption. Trotz seiner elternhausbedingten CDU-Prägung habe er in den vergangenen Jahren die Vielfalt aller politischen Ausrichtungen kennen und schätzen gelernt und plädiere für einen offenen Dialog über Parteigrenzen hinweg.
 
Aktiver Dialog mit Bürger*innen
 
Für ihn sei es wichtig, die Zukunft der Gemeinde aktiv im Dialog mit allen Bürger*innen zu gestalten. Die Weiterentwicklung des Selbstverständnisses als „Moormetropole Gnarrenburg“ berge ein riesiges Potenzial.
Er wolle vor allem Senior*innen sowie die Jugend deutlich stärker einbeziehen, sagt der Bürgermeister-Kandidat, der als Bürgermeister aller Bürger *innen nicht nur Verwaltungschef, Repräsentant und Teil des Gemeinderates sein will, sondern auch erster Ansprechpartner auf Augenhöhe.
 
Die Wirtschaft im Blick
 
Und auch um die wirtschaftlichen Belange wolle er sich intensiv kümmern, sagt Breitenfeld, der der Betriebswirtschaftslehre an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg studiert hat und weitere Qualifikationen im Steuerrecht, Finanz- und Versicherungswesen, der Sicherheitspolitik sowie in der Energie- und Umwelttechnik vorweisen kann.
„Gemeinsam mit der Verwaltung möchte ich mich dafür einsetzen, dass längst überfällige Baumaßnahmen endlich realisiert werden können“, so Breitenfeld, der auch die Themen Breitbandausbau, Mobilfunkabdeckung sowie die Schaffung von Baumöglichkeiten in den einzelnen Ortschaften auf seiner Agenda hat.


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