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Die Hermann von Issendorf Schule hat eine Zirkusprojektwoche veranstaltet und auch Schüler:innen der Helga-Leinung-Schule eingeladen.

Die Schülerin Zoey von der HLS hat besonderen Gefallen an den Ziegen gefunden.

Die Schülerin Zoey von der HLS hat besonderen Gefallen an den Ziegen gefunden.

Basdahl. Insgesamt sechs Schüler:innen der staatlich anerkannten Tagesbildungsstätte Helga-Leinung-Schule (HLS) der Lebenshilfe Bremervörde/Zeven besuchten den Kooperationsstandort Hermann von Issendorf Schule in Basdahl. Dort wurde eine Zirkusprojektwoche veranstaltet, an der rund 80 Kinder der Grundschule und des Kindergartens sowie die sechs Kinder der HLS teilnahmen.

Am ersten Tag kam der Zirkus „Eldorado“ aus Lilienthal vorbei, um sich vorzustellen. Neben der Ziegendressur hatten sie Lamadressur, Hundedressur, Bodenakrobatik, Voltigieren, Trapez, Clowns, Cowboys und Tellerdrehen im Angebot.

Nach dem ersten Kennenlernen haben sich die Kinder am zweiten Tag dann für eine Gruppe entschieden und mit den Proben für ihre Darbietungen begonnen. In den nächsten Tagen übten sie fleißig für ihre anstehende Aufführung.

Am fünften Tag fanden am Vormittag die Generalprobe und am Nachmittag die große Show statt. Angehörige, Eltern und Lehrkräfte waren eingeladen, den Kindern im Zirkus zuzusehen.

Mit dem Zirkusprojekt wollen die Lehrkräfte die Kinder für Neues begeistern und ihnen Erfolgserlebnisse verschaffen. Besonders durch die abschließende Darbietung wurde ihr Selbstbewusstsein gestärkt. „Die Projektwoche findet alle vier Jahre statt. Da wir vor rund vier Jahren mit der Kooperation hier in Basdahl begonnen haben, ist das unserre erste Zirkuswoche“, erklärt HLS-Klassenleitung Janine Noetzelmann. Sie und ihr Team waren mit vor Ort, da einige Schüler:innen einen erhöhten Bedarf an Assistenz und Begleitung haben. „Alle Kinder freuen sich täglich auf die proben, haben Spaß, machen so viel wie sie sich jeweils zutrauen und geben ihr Bestes. Die Projektwoche ist für uns alle eine wichtige und sehr gute Abwechslung, die den Austausch zwischen den Kindern mit und ohne Behinderungen noch einmal intensiviert“, sagt Noetzelmann abschließend.


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