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Autobahngegner warnen vor Lärmbelastung

Landkreis Rotenburg (eb). Anlässlich des Internationalen Tags gegen Lärm am 28. April warnen A20-Gegner vor dem Lärmteppich, der durch die geplante Autobahn entstehen und der die Landschaft und die Anwohner:innen belasten würde.

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Insbesondere Kinder würden durch den von der Autobahn verursachten Lärm geschädigt, sagen A20-Gegner. Foto: Falko Stegmann

Insbesondere Kinder würden durch den von der Autobahn verursachten Lärm geschädigt, sagen A20-Gegner. Foto: Falko Stegmann

Mit der A20 ist die Ruhe vorbei, sagen Gegner der geplanten Küstenautobahn und warnen vor Folgen für die Gesundheit, insbesondere auch für Kinder, bei denen durch Lärm Körper und Psyche geschädigt würden. Uwe Schmidt, Pressesprecher des Koordinationskreises der Initiativen und Umweltverbände gegen die A20 aus Hipstedt, weist darauf hin, dass entlang der A20-Trasse die Nachtruhe von tausenden Anwohner:innen dauerhaft gestört würde.
Der Außenbereich sei nur unzureichend vor Lärm geschützt, da die Grenzwerte viel höher seien als in festgesetzten Wohngebieten. Sie seien so hoch, dass verkehrslärmbedingte Gesundheitsrisiken nicht ausgeschlossen werden können, so Schmidt.
Zwar stünden den Betroffenen in den Fällen, in denen die Grenzwerte überschritten werden, per Gesetz Schallschutzfenster zu. Diese wirkten aber nicht in lauen Sommernächten, wenn man mit offenem Fenster schlafen wolle oder tagsüber, wenn man sich im Garten aufhalte.
„Die geplante A 20 würde die Landschaft verlärmen und ein hohes Gut zerstören: Ruhe und Gesundheit“, so das Fazit von Uwe Schmidt. Und das für eine Transitstrecke, die lärmend durch den ländlichen Raum hindurch rausche, ihm aber kaum Nutzen bringe, wie Studien eindeutig zeigen würden.


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