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Mareike Kerouche

Konzept aufgegangen - Talentetag und Ausbildungsmesse in der BBS

Strahlende Gesichter bei den „Machern“ der 7. Ausbildungsmesse in Verbindung mit dem Talentetag der BBS. Bürgermeister Detlev Fischer probierte auch gleich die praktischen Angebote aus.

Strahlende Gesichter bei den „Machern“ der 7. Ausbildungsmesse in Verbindung mit dem Talentetag der BBS. Bürgermeister Detlev Fischer probierte auch gleich die praktischen Angebote aus.

Bremervörde. „Das Konzept ist aufgegangen“, freute sich Benjamin Bünning als Vertreter der Stadt Bremervörde. Die siebte Ausbildungsmesse auf dem Gelände der BBS in Bremervörde lockte etliche Schülerinnen und Schüler nicht nur aus Bremervörde an.
Ein anderer Termin, andere Location, neues Konzept. So könnte man diesen Tag zusammenfassen. Erstmalig wurde die Ausbildungsmesse mit dem sogenannten Talentetag zusammengelegt. Lars Leminski als stellvertretender Leiter der BBS war sehr positiv beeindruckt. „Rund 600 Schülerinnen und Schüler haben die Angebote wahrgenommen.“
Das fing schon am Vormittag mit den Angeboten der Berufsbildenden Schule (BBS) an. Einblicke in die diversen Fachbereiche der Schule machten neugierig und luden teilweise auch schon zum Mitmachen ein. „Die Schüler haben das Ganze sehr ernst genommen. Es ist, so sehe ich das, eine Win-Win-Situation für alle“, meinte Leminski. Darin wurde er von Manfred Mühler von der Wirtschaftsgilde unterstützt. „Das ist doch das Wichtigste für uns alle: Wie bekomme ich Nachwuchs in die Betriebe.“
Und in sofern habe sich die Wirtschaftsgilde gern an diesem neuen Konzept als Partner gern auch finanziell beteiligt. Auch Bremervördes Bürgermeister sah die ganze Aktion sehr positiv. „Gutes kann nur sehr gut werden, wenn man sich Veränderungen unterwirft.“ Damit meinte er das neue Konzept. „Das ist mal was Anderes. Würde mich wundern, wenn wir da kein positives Fazit ziehen könnten.“
Beim Rundgang durch die beiden Etagen der BBS und über das Außengelände konnte man sehen, wie dicht die Stände der Firmen und auch der von den BBS-Schülern gestalteten Stände umlagert waren. Es wurde wirklich eine sehr große Bandbreite möglicher Ausbildungsberufe gezeigt.
Und Mitmachen war auch angesagt. Zum Beispiel beim CJD, Christlichen Jugenddorf. Hier, beim Thema Hauswirtschafter/in, war die gar nicht so einfache Aufgabe zu lösen, Gewürzkräuter, die man eigentlich alle aus dem Garten oder zumindest aus dem Regal im Supermarkt kennt, richtig zu benennen. Eine ausbildende Landwirtin der Gegend stellte sich dieser Aufgabe und hatte immerhin elf von 18 Kräutern richtig erkannt. „Einige sehen sich doch zu ähnlich“, meinte sie entschuldigend. Trotzdem bekam sie einen selbst gebackenen Preis.
Insgesamt zeigte sich an diversen Ständen, dass man Spaß an der Sache hatte und sich dabei sogar intensiv informieren konnte. Und noch etwas wurde deutlich: Es gibt wesentlich mehr als die modernen IT-Berufe. Auch das Handwerk in seinen unterschiedlichen Facetten zeigte, dass man auf der Höhe der Zeit sein muss, um zu bestehen.
Von verschiedenen Ausstellern wurde der positive Eindruck der Veranstalter bestätigt. Bleibt zu hoffen, dass die vielen Interessenten ihren Ausbildungs-Traumberuf gefunden haben.


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