Ralf G. Poppe

Hier steht der Mann im Fokus

Gnarrenburg. Mit „Men´s Day“ hat sich Friseurmeister Marcel Deppenweiler seinen Traum vom eigenen Herrensalon in der Hermann-Lamprecht-Straße 56B erfüllt und bietet neben Haarschnitten auch Bartrasuren an.

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Im Alter von neun Jahren zog Inhaber Marcel Deppenweiler (28) aus Radevormwald in Nordrhein-Westfalen in unsere Region. Seit einigen Jahren wohnt er nun in Gnarrenburg. Dort hat sich jetzt seinen Traum vom eigenen Herrensalon erfüllt.
Und das an legendärer Stelle: Denn in der Hermann-Lamprecht-Straße 56B war früher der Salon von Brigitte Scheffler-Blonski und Lorena Schlüter.
Auch wenn Deppenweilers Inventar insgesamt fast neu ist – die beiden Haupt-Frisierstühle sind älter als Deppenweiler selbst. „Die Stühle sind legendär. Sie waren früher bereits in diesem Raum – da ist es doch keine Frage, dass sie wieder zum Einsatz kommen“, freut sich der frisch gebackene Barbershop-Inhaber, der das Friseur-Handwerk zwischen 2010 und 2013 von der Pike auf in den Filialen von Mac Hair in Bremervörde, Hesedorf und Zeven erlernte. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung wollte Deppenweiler an anderen Orten weitere Erfahrungen sammeln. So zog es ihn auf eigenen Wunsch nach Posthausen zu Dodenhof, wo er sogleich zwei Jahre die dortige Salonleitung übernahm. Doch auch bei Mac Hair wollte man seine Dienste nicht missen. Folglich wurde der junge Friseur bei Dodenhof wieder abgeworben, um fortan in den Mac Hair-Filialen in Himmelpforten und Zeven seine ausgezeichnete Arbeit zu verrichten.
 
Mehr Fokus auf die Männer
 
Deppenweilers Traum war jedoch nach wie vor ein eigener Herrensalon, da seiner Meinung nach der Herrenbereich beim Friseur oft vernachlässigt wird. Folgerichtig absolvierte er die Friseur-Meisterschule mit Erfolg. Nun hatte Deppenweiler in wenigen Jahren alle Facetten seines Berufes kennengelernt. Endlich konnte der Plan der eigenen Selbstständigkeit umgesetzt werden.
Der Erfolg gab dem Friseurmeister recht. Als der neue Salon am 7. Januar um 9 Uhr eröffnet wurde, standen die ersten Kunden sogleich vor der Tür. Der Anzeiger durfte den stolzen Neu-Besitzer beim Frisieren des ersten Kunden ablichten, während bereits zwei weitere mit Abstand im gemütlichen Vorraum warteten. Insgesamt arbeitete der Barbier an den beiden ersten Tagen nahezu pausenlos von 9 bis 21 Uhr pandemiegerecht durch. Waschen, schneiden, rasieren – alle Kunden waren sehr zufrieden mit ihrer neuen Haarpracht und dem gepflegten Aussehen.
„Men´s Day ist ja auch speziell auf die Bedürfnisse des Mannes ausgelegt. Genau dort liegt meine Priorität“, betont Deppenweiler. Da ist dann auch das Alter der Kunden egal. An den Eröffnungstagen lies sich ein Dreijähriger ebenso frisieren wie ein Ü-60-Jähriger. Der Altersdurchschnitt lag aber zwischen 20 und 40 Jahren.
Öffnungszeiten, Preise, und viele weitere Informationen finden sich unter www.mens-day.de.


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