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Förderung läuft aus

Pastor Gerhard Schäfer vom Geschäftsführenden Pfarramt der Ev.-luth. St. Liborius Kirchengemeinde Bremervörde hat auf Anfrage Stellung zur Zukunft des Nachbarschaftsladens genommen. Die Förderung für die beliebte Institution in Engeo läuft Ende des Jahres aus.

 

Wie es mit dem Nachbarschaftsladen weitergehen wird, ist noch unklar.

Wie es mit dem Nachbarschaftsladen weitergehen wird, ist noch unklar.

Bild: Rgp

Bremervörde. Die zuletzt auf drei Jahre befristete finanzielle Förderung des Nachbarschaftsladens in Engeo durch die Landesarbeitsgemeinschaften Niedersachsen (LAG) läuft zum 31. Dezember dieses Jahres aus, erklärt die Kirchengemeinde St. Liborius im offiziellen Wortlaut. Mit dieser Förderung wurde bislang eine volle Personalstelle für familien- und kinderbezogene Arbeit in der Einrichtung abgesichert.

 

Hauptamtliche Mitarbeiterinnen haben gekündigt

Ohne eine entsprechende Förderung könne die Kirchengemeinde als alleiniger Träger die dort geleistete hauptamtliche Arbeit nicht finanzieren. Die laufenden Kosten wären einfach zu hoch. Eine entsprechende Anschlussförderung, um die sich der Kirchenvorstand seit geraumer Zeit intensiv bemühe, konnte bislang nicht gefunden werden. „Wir würden es uns sehr wünschen, wenn die Arbeit – vielleicht auch in veränderter Form – fortgesetzt würde“, so der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde weiter. „Die Arbeit im Nachbarschaftsladen ist sehr wichtig und wertvoll. Die Einrichtung ist überall in der Stadt und weit darüber hinaus anerkannt. Sabine Schneider und ihr Team haben da in den vergangenen Jahren etwas Großartiges aufgebaut. Es wäre schlimm, wenn der Nachbarschaftsladen schließen müsste.“

Erschwerend sei zuletzt noch die personelle Situation hinzugekommen. Die Mitarbeiterinnen haben im Verlauf der letzten Monate gekündigt und orientieren sich inzwischen beruflich neu. Deshalb habe der Kirchenvorstand nunmehr die Ausschreibung und Wiederbesetzung der Stellen vorerst gestoppt. Es solle zunächst eine auskömmliche Finanzierung gefunden werden. Nur dann könne die Arbeit mit hauptamtlichen Kräften verlässlich fortgeführt werden.

 

Gespräche auf vielen Ebenen

Die Eltern der betreuten Grundschulkinder wurden entsprechend informiert. Die Hausaufgabenhilfe könne nach den Weihnachtsferien vorerst nicht weiter mit hauptamtlichen Kräften stattfinden. Mit dem Team der Ehrenamtlichen sei man über Ideen und Konzepte im Gespräch, wie man sich eventuell neu aufstellen könne.

Für den Kirchenvorstand sei vieles denkbar, auch eine Kooperation mit anderen Trägern. „Wir sind offen für jeden Austausch“, heißt es aus dem Kirchenvorstand. Noch sei eine Entscheidung über eine endgültige Schließung des Nachbarschaftsladens nicht gefallen. „Wir sind nach wie vor an dem Thema dran und führen auf vielen Ebenen Gespräche. Wir hoffen auf eine Lösung. Wenn sich etwas Neues tut, informieren wir Sie gerne“, so Pastor Gerhard Schäfer abschließend.


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