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Fit für den Ernstfall

Unter möglichst realistischen Bedingungen stellten 14 Feuerwehrangehörige aus dem Bremervörder Stadtgebiet ihr Können für den Ernstfall unter Beweis.

 

Alle Teilnehmenden haben die Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

Alle Teilnehmenden haben die Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

Bild: Eb

Bremervörde. Insgesamt 14 Feuerwehrangehörige aus den verschiedenen Ortsfeuerwehren des Stadtgebiets Bremervörde trafen sich kürzlich, um im Rahmen der modularen Grundlagenausbildung die Qualifikationsstufe 2 (Truppmitglied) zu absolvieren.

Unter der Leitung des Stadtausbildungsverantwortlichen Martin Borchers und mit Unterstützung von Stadtbrandmeister Nils Schwarz, Marcel Leenheer und Gustav Selting wurden die Teilnehmenden an zwei Abenden und einem Samstag intensiv auf die abschließende Prüfung vorbereitet. Theorie und Praxis wurden dabei eng miteinander verknüpft.

 

Drei Einsatzszenarien

Die abschließende Prüfung wurde von Nils Schwarz, Martin Borchers, dem zweiten stellvertretenden Stadtbrandmeister Holger Burfeindt sowie dem stellvertretenden Kreisausbildungsleiter Heiko Zellin abgenommen. Die Teilnehmenden mussten dabei drei unterschiedliche Einsatzszenarien bewältigen.

Im Szenario des Steckleiter-Einsatzes mussten sie eine vierteilige Steckleiter sicher aufstellen und bis in das zweite Obergeschoss eines Gebäudes besteigen. Anschließend galt es, eine C-Schlauchleitung mithilfe einer korrekt geknoteten Feuerwehrleine nach oben zu ziehen.

In einer simulierten Hallensituation galt es, einen Brand unter realitätsnahen Bedingungen zu bekämpfen. Dabei standen das taktische Vorgehen und die Zusammenarbeit im Trupp im Vordergrund. Zusätzlich musste eine unter Druck stehende Propangasflasche aus dem Gefahrenbereich geborgen und eine verletzte Person aus dem Objekt gerettet werden.

Beim dritten Szenario musste eine eingeschlossene Person aus einem verunfallten Pkw befreit und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt werden. Während der Rettungsmaßnahmen musste die als Übungspuppe dargestellte Person reanimiert und versorgt werden. Parallel übernahm ein Trupp die Verkehrsabsicherung, während ein weiterer Trupp einen zweifachen Brandschutz mit Schaum und Wasser aufbaute.

Alle Teilnehmenden konnten die Prüfung erfolgreich abschließen und sind damit für den Einsatzdienst als Truppmitglieder in ihren Ortsfeuerwehren qualifiziert.


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