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Fackelzug hinterlässt offene Fragen

Bremervörde (rgp/pvio). Nach einem Demonstrationszug für „freie Impfentscheidung und Maskenfreiheit“ durch Bremervörde am Montag tauchten am Dienstag Querdenker-Graffiti in der Nähe des Kreishauses auf.
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Covid 1984 oder Genozid 2021 konnte man am Dienstagmorgen auf den dem Pflaster vor dem Bremervörder Kreishaus lesen. Schmiererin also, die nahelegen sollen, der deutsche Staat habe sich - wie der in George Orwells Roman 1984 - mittels der - angeblich erfundenen - Covid19-Pandemie zu einem totalitären Staat entwickelt, der nichts weniger vorhabe als einen Genozid an der eigenen Bevölkerung.
Solche wilden Verschwörungserzählungen begleiten die Coronaproteste seit der ersten Stunde.
Ob Teilnehmer:innen der Demonstration für „freie Impfentscheidung und Maskenfreiheit“ für die Graffiti verantwortlich sind, ist nicht geklärt.
Auf der Demo, die in der Form eines Fackelzugs durch die Stadt zog, kam es zu keinen verdächtigen Vorkommnissen, wie die Polizei berichtete. Außergewöhnlich sei nur die hohe Anzahl der Teilnehmer:innen gewesen. Mehr als Hundert Menschen aus Barchel, Bevern, Bremerhaven, Buxtehude, Cuxhaven, Dorum, Ebersdorf, Harsefeld, Hechthausen, Hipstedt, Langen, Lüneburg, Oerel, Rotenburg, Selsingen, Stade und Hamburg waren angereist.
Der Fackelzug geht auf eine Initiative der „Freiheitsboten Bremervörde“ zurück.


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