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Eine lange Meiler voller alter Schätze

Auf einer 1.200 Meter langen Marktmeile wird Plönjeshausen Ende August zum Paradies für Schnäppchenjäger, auf dem ausschließlich privater Trödel aus Kellern, Schränken und Dachböden den Besitzer wechseln soll.

Plönjeshausen. Was auf dem Dachboden schon lange auf einen neuen Besitzer wartet oder im Keller seit Jahren ein unbeachtetes Dasein fristet, könnte am Samstag, 29. August, wieder einen Käufer finden. Rund um das Beverwehr in Plönjeshausen lädt der Heimatverein zum großen Floh- und Trödelmarkt ein. Von 8 bis 16 Uhr wird sich der Ort auf einer rund 1.200 Meter langen Marktmeile in ein Paradies für Schnäppchenjäger und Sammler verwandeln.

Von Kinderkleidung über Haushaltswaren und Spielzeug bis zu Büchern, Langspielplatten, alten Tonbandgeräten und Antiquitäten darf nahezu alles angeboten werden, was gebraucht und noch gut erhalten ist. Im Mittelpunkt steht ausdrücklich privater Trödel. Gewerbliche Händler sind nicht zugelassen. Damit soll der Charakter eines klassisches Flohmarkts erhalten bleiben, bei dem Fundstücke aus Kellern, Schränken und Dachböden den Besitzer wechseln.

Wer selbst verkaufen möchte, muss sich nicht vorher anmelden. Aussteller können am Veranstaltungstag spontan nach Plönjeshausen kommen. Die Standgebühr beträgt drei Euro je laufendem Meter und wird vor Ort entrichtet.

 

Frühe Anreise für Aussteller

Damit der Aufbau möglichst reibungslos funktioniert, bittet der Heimatverein gemeinsam mit seinen ehrenamtlichen Helfern darum, bereits zwischen 5 und 6.30 Uhr anzureisen. Nach 6.30 Uhr werden zuvor reservierte, aber noch nicht belegte Standflächen wieder freigegeben und neu vergeben.

Wer nach dem Aufbau erst einmal eine Stärkung benötigt, findet ab 7 Uhr an verschiedenen Stellen im Ort belegte Brötchen und weitere Kleinigkeiten. Auch während der Markt geöffnet ist, ist für Essen und Getränke gesorgt. An mehreren Stationen werden unter anderem Kaffee, Brötchen und Bratwurst angeboten.

Ab etwa 13 Uhr öffnet außerdem die Kaffeetafel in der Museumsscheune. Dort können Besucher bei Kaffee und Kuchen eine Pause vom Rundgang über die lange Marktmeile einlegen.

 

Anfahrt nur über die Malstedter Straße

Auch für die Anreise der Besucher gibt es einige Hinweise zu beachten. Die Zufahrt zum Flohmarkt erfolgt ausschließlich über die Malstedter Straße. Der Heimatverein bittet darum, der ausgeschilderten Strecke zu folgen und Plönjeshausen über die Beverner Ziegelei anzufahren.

Der Verkehr wird über ein Einbahnstraßensystem geleitet. Besucher sollen die ausgewiesenen Parkflächen nutzen. Die Parkplätze am Apolonia Hus Hofcafé gehören dagegen zum Privatgelände und sind den Gästen des Hofcafés vorbehalten.

 

Bewährtes Konzept

Der Flohmarkt setzt dabei auf ein Prinzip, das seit Jahren nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat: Dinge, die der eine nicht mehr benötigt, können für den anderen noch lange von Nutzen sein. Neben dem möglichen Schnäppchen spielt deshalb auch der nachhaltige Gedanke eine Rolle.

Ob ausgelesene Bücher, zu klein gewordene Kinderkleidung, längst nicht mehr gehörte Schallplatten oder ungewöhnliche Fundstücke aus vergangenen Jahrzehnten – auf den rund 1.200 Metern Marktstrecke dürfte es auch diesmal einiges zu entdecken geben. Entscheidend ist nur, dass der Trödel tatsächlich aus privaten Beständen stammt. Neuware und kommerzieller Handel gehören ausdrücklich nicht zum Konzept des Marktes.


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