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Einblick ins Berufsleben

Beim Berufsweg-Parcours im Schulzentrum am Birkenweg konnten Jugendliche verschiedene Berufe praktisch kennenlernen. 13 Betriebe und Einrichtungen stellten sich und ihre Tätigkeitsfelder vor.

Sieben von 13 Ständen besuchte jede Gruppe beim Berufsweg-Parcours.

Sieben von 13 Ständen besuchte jede Gruppe beim Berufsweg-Parcours.

Bild: Lothar Schwarz

Bremervörde (rgp). Viele Realschüler können sich unter Berufen und deren Tätigkeiten heute kaum noch etwas vorstellen, sagt der organisierende Lehrer Lothar Schwarz. Hier setzt der Berufsweg-Parcours an, der kürzlich im Schulzentrum am Birkenweg stattfand.

Bei dem von der Up Consulting GmbH organisierten Parcourstag konnten Jugendliche erstmals Elektrokabel abisolieren, einen Minibagger bewegen oder andere berufstypische Tätigkeiten ausprobieren. Teilnehmen konnten die Abschlussklassen der Haupt- und Realschule.

Bei dem Berufsweg-Parcours gehe es darum, so Schwarz, Jugendlichen durch praktische Übungen die Möglichkeit zu geben, Aufgaben aus unterschiedlichen Berufen kennenzulernen. An verschiedenen Stationen könnten sie ihre Interessen, Fähigkeiten und Begabungen testen.

Vertreten waren die B.N.G. Baumaschinen + Nutzfahrzeuge GmbH, die Kurt Buck Baugesellschaft GmbH & Co. KG, die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB), die Elsdorfer Molkerei und Feinkost GmbH, das DMK Deutsche Milchkontor, die Fricke Landmaschinen GmbH, die Mapa GmbH und Kriete Wohnungsbau. Hinzu kamen das Finanzamt Zeven, die Bundespolizei, der Zoll, die Lebenshilfe Bremervörde Zeven sowie das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN).

Die Betriebe und Einrichtungen aus der Region und aus Niedersachsen hatten überwiegend junge Mitarbeiter:innen an ihre Stände geschickt, die schnell einen Draht zu den Schüler:innen fanden. Manche von ihnen seien vor nicht allzu langer Zeit selbst „einmal an unserer Schule“ gewesen, berichtete Schwarz.

Jede Schüler:innengruppe konnte zunächst sieben Aussteller im Stationenbetrieb kennenlernen. Anschließend folgten zwei sogenannte „Free Runs“, bei denen die Jugendlichen einen Stand ihrer Wahl besuchen und sich weiter informieren konnten.

Nach überwiegender Einschätzung der Schüler:innen und der ausstellenden Mitarbeiter:innen war der Vormittag ein Erfolg. Die Jugendlichen gewannen berufliche Orientierung, während die Betriebe die Gelegenheit hatten, potenzielle neue Mitarbeiter:innen kennenzulernen.


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