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Mareike Kerouche

Ein Zeichen der Solidarität - Frauenweltgebetstag und Verabschiedung des PaulusChores

Mit Lesungen, Liedern, Gebeten und Vorträgen gestalteten diese Frauen aus der Kirchengemeinde den Weltgebetstag.  Foto: im

Mit Lesungen, Liedern, Gebeten und Vorträgen gestalteten diese Frauen aus der Kirchengemeinde den Weltgebetstag. Foto: im

Gnarrenburg. Slowenische Frauen, die in einem der kleinsten und jüngsten Länder Europas beheimatet sind, standen im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstages, der gleichzeitig in mehr als 120 Ländern am ersten Freitag im März gefeiert wurde.
Der ökumenische Gottesdienst verbindet Gebet und Handeln für Frieden, Gerechtigkeit und Frauenrechte. So auch in Gnarrenburg. Unter dem Motto: „Kommt, alles ist bereit“, hatten Frauen aus der Kirchengemeinde gastfreundlich den Tisch vor dem Altar der Paulus Kirche gedeckt. Gemeinsam berichteten sie von den Naturschönheiten des Landes mit seinen Hügeln und Bergen bis hin zur Küste der Adria.
Im Mittelpunkt standen erlebte Geschichten slowenischer Frauen. Sie handelten von schweren Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg in einer marxistisch sozialistischen Republik. Viele von ihnen mussten, auf der Suche nach Frieden oder Arbeit oder weil sie gegen den Kommunismus waren, das Land verlassen. Noch heute müssen Frauen trotz gesetzlicher Gleichstellung immer noch eine doppelte Last tragen.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst ein letztes Mal von den Sängerinnen und Sängern des PaulusChores. „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ umrahmten sie unter der Leitung von Birgit Lackner die Feierstunde.
Über viele Jahre hat der Chor den Weltgebetstag musikalisch begleitet und bereichert. Mit den Worten: „Ohne euren musikalischen Einsatz wäre dieser Gottesdienst nie so schön gewesen“, bedankte sich Birte Kück im Namen des Weltgebetsteams bei den scheidenden Chormitgliedern. Ein Hobby oder eine Begabung wie das Singen aufzugeben, sei sicherlich schwer, so Norbert Steffens vom Kirchenvorstand. Als Trostpflaster überreichte er jedem Chormitglied zum Abschied eine Rose.
Nach dem Gottesdienst luden Anette Thobaben und ihr Team zu einem kleinen Imbiss mit landestypischen Speisen ins benachbarte Gemeindehaus ein.


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