

Bremervörde. Das PaNaMa Familienzentrum Bremervörde hat sich zum Ziel gesetzt, trauernden Kindern einen Raum zu geben. Kinder trauern anders als Erwachsene und je nach Alter begreifen sie die Endlichkeit des Lebens unterschiedlich. Sie in ihrer Trauer zu begleiten, trägt langfristig zu einer guten Verarbeitung des Erlebten und dem Erhalten ihrer Gesundheit bei.
Um dieses Ziel zu erreichen, konnten viele Unterstützer gefunden werden. Das Hospiz Bremervörde, vertreten durch den Geschäftsführer Volker Rosenfeld, die langjährige Trauerberaterin des Diakonischen Werks Edda Nolte und der Geschäftsführer des Diakonischen Werks Norbert Wolf, haben die Idee der Gründung eines Raumes für trauernde Kinder von Beginn an unterstützt. Zusammen mit der Einrichtungsleitung Ina Müller konnten ein Konzept entwickelt und entsprechende Fördergelder eingeworben werden.
Um einen Ankerplatz zu schaffen, braucht es finanzielle Mittel und Menschen, die ihre Zeit zur Verfügung stellen. Dank der Unterstützung des Landkreises Rotenburg, der Stiftung Glückspfennig von Airbus und der Klosterkammer Hannover wurde die Finanzierung des Projekts möglich gemacht. Die Projektleitung Ina Müller freut sich, dass so viel Unterstützung dem Projekt den nötigen Rückhalt gibt.
Dank des beruflichen und persönlichen Engagements vieler Menschen gibt es jetzt ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen, welches sich auf den Start der ersten Gruppe vorbereitet. Sie wird ihr neues Zuhause im Gemeindehaus der Auferstehungskirche haben. Dort treffen sich die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren alle zwei Wochen, um gemeinsam zu spielen, reden, lesen und auch toben. Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, in dem Trauer erlaubt ist – offen, ehrlich und ohne Bewertung
Die Trauergruppe Ankerplatz beginnt am Mittwoch, 19. August und findet dann 14-tägig immer von 16 bis 17.30 Uhr statt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Homepage des Diakonischen Werks unter diakonie-kkbz.de/PaNaMa/Trauergruppe oder unter 0152/07553435.



