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Ehrenamtspreis für "Wohn-Erleichterer"

Landkreis Rotenburg (eb). Die Engagierten aus dem Landkreis Rotenburg stehen in ihrer Freizeit für Fragen rund um das Thema barrierefreies Wohnen zur Verfügung.

Nahmen den Preis entgegen: Nina Fischer-Schulz (v. li.), Gerhard Hübner, Andreas Tews, Matthias Bornemann und Erika Stubbe.

Nahmen den Preis entgegen: Nina Fischer-Schulz (v. li.), Gerhard Hübner, Andreas Tews, Matthias Bornemann und Erika Stubbe.

Bild: Rgp

Vor rund 200 geladenen Gästen zeichnete Ministerpräsident Stephan Weil kürzlich gemeinsam mit dem Präsidenten des Sparkassenverbandes Niedersachsen Thomas Mang, dem VGH Vorstandschef Dr. Ulrich Knemeyer und der Landesjugendpastorin Cornelia Dassler zehn Vereine, Gruppen und Einzelpersonen mit dem „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement – unbezahlbar und freiwillig“ aus. Unter Ihnen die „Wohn-Erleichterer“ des Landkreises Rotenburg (Wümme), die sich nun über 3.000 Euro freuen.

Mit dem Ehrenamtspreis sollen Bürger:innen gewürdigt werden, die sich ehrenamtlich für das Wohl anderer einsetzen. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Niedersachsen zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern. In diesem Jahr beteiligten sich rund 300 Einzelpersonen, Gruppen und Vereine an dem Wettbewerb.

Landesjugendpastorin Cornelia Dassler überreichte den Ehrenamtspreis an die Wohn-Erleichterer. „Es ist wirklich eine tolle Idee, Menschen darin zu bestärken, dass sie nicht so hilflos sind wie sie sich gerade fühlen“, so Dassler. Das Thema Inklusion treffe hier den Punkt, denn man müsse sich klar machen, dass eine Treppe, die auf den ersten Blick scheinbar normal sei, gar nicht für alle normal sei, so Dassler weiter. Ehrenamtlich Wissen zu verbreiten, sei ein Zugewinn an Selbstbestimmung und Selbstermächtigung, so Dassler.

Bereits seit dem Jahr 2011 stehen die Wohnberater:innen in ihrer Freizeit für Fragen rund um das Thema komfortables und barrierefreies Wohnen zur Verfügung. Die aktuell 14 engagierten Frauen und Männer führen regelmäßig Hausbesuche durch und betreiben Öffentlichkeitsarbeit durch Vorträge, Presseartikel und verschiedenste Aktionen – immer mit dem Ziel, die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erhöhen und die Öffentlichkeit für die Bedeutung des Themas „Wohnen“ zu sensibilisieren. Die Koordination der Ehrenamtlichen erfolgt über den Senioren –und Pflegestützpunkt „RoSe“.

„Dank des bemerkenswerten Einsatzes der Wohn-Erleichterer konnte bereits bei zahlreichen Ratsuchenden der Komfort in der eigenen Wohnung erhöht und gleichzeitig das Unfallrisiko reduziert werden“, freut sich Landrat Marco Prietz.

 

Kontakt

 

Nähere Informationen auf www.pflegestuetzpunkt.lk-row.de sowie unter der Telefonnummer 04281/9836846 (AB) und per Email: spn@lk-row.de.


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