Mareike Kerouche

„Die Straße bekommt ein Gesicht“ - Feierlicher Empfang zum Abschluss der Fassadenarbeiten

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Architekt Lothar Tabery, die Verlegerfamilie Kalski mit Anja, Irmgard und Wilfried Kalski sowie Bürgermeister Detlev Fischer freuen sich über das e neue Erscheinungsbild des Anzeigers. Foto: mk

Architekt Lothar Tabery, die Verlegerfamilie Kalski mit Anja, Irmgard und Wilfried Kalski sowie Bürgermeister Detlev Fischer freuen sich über das e neue Erscheinungsbild des Anzeigers. Foto: mk

Bremervörde. Mit Gästen feierte die Verlegerfamilie Kalski die Fertigstellung der Außenfassade des ANZEIGER. Vertreter der beteiligten Firmen kamen ebenso gerne wie Bürgermeister Detlev Fischer und die Nachbarn. In seiner Rede richtete Wilfried Kalski seinen Dank vor allem an die Handwerker sowie dem Generalplaner und Architekten Lothar Tabery. „Es war mit allen eine sehr konstruktive Zusammenarbeit.“ Er erinnerte daran, wie 2014 Karin Koch ihnen offenbarte, dass sie das Haus in der Alten Straße verkaufen wollte. „Wir haben diese Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis genommen.“ Schließlich seien die Räume perfekt gewesen, außerdem wollte die Familie Kalski ihren Standort in der Alten Straße 73 erhalten. So fiel die Entscheidung, die Immobilie zu erwerben. „Die notarielle Unterschrift war noch nicht mal trocken, da trat die Stadt schon an uns heran und fragte, ob wir Interesse hätten, unsere Außenfassade zu verschönern“, erzählte der Verleger schmunzelnd. Architekt Lothar Tabery wurde damit beauftragt, einen Entwurf zu erstellen. Der Plan von Tabery stieß nicht nur bei den Kalskis, sondern auch bei der Stadt gleich auf Begeisterung. 2017 begannen schließlich die Arbeiten zur Fassadenerneuerung. „Ohne die guten Fördermöglichkeiten durch das Städtebauförderungsprogramm hätten wir das nicht gemacht“, betonte Wilfried Kalski. Das hörte insbesondere Bürgermeister Detlev Fischer gerne. „Ich möchte mich bei Ihnen für Ihren Mumm bedanken.“ Er freute sich, dass die Bemühungen der Stadt bei der Familie Kalski auf offene Ohren stießen. Mit der Erneuerung der Fassade des Anzeigers hätte die Familie so erheblich dazu beigetragen, dass sich die Alte Straße positiv entwickle. Er hoffe, dass sich noch weitere Geschäftsinhaber dazu entschlössen, die Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. „Die Straße bekommt dadurch ein Gesicht.“ Architekt Lothar Tabery wies darauf hin, dass es für die Alte Straße einen gestalterischen Leitfaden gäbe, an den man sich orientieren müsse. „Nur dann entsteht eine Ensemblewirkung“, erklärte er. Er listete auf, dass die alte Außenfassade entfernt und die zurückliegende Fassade zurück gebaut wurde. Außerdem wurden die Fensteröffnungen im Erdgeschoss als auch in der oben drüberliegenden Wohnung vertikal vergrößert. Die Außenhaut wurde komplett erneuert und auch die Fassadenwerbung hat einen neuen Look. „In Abstimmung mit Jessen ist es zudem gelungen eine einheitliche Beleuchtung an den Fassaden zu befestigen“, freute sich Tabery, der nun hoffe, dass sich Mitarbeiter und Kunden nun rundum wohlfühlen beim ANZEIGER in der Alten Straße 73.


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