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Die neue Mehrheitsgruppe im Kreistag

Landkreis Rotenburg (eb). CDU, WFB, FDP und Freie Wähler bilden in der kommenden Wahlperiode des Kreistages eine gemeinsame Gruppe und wollen den Kreistag zukunftsfest machen.

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Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung (v.l.): Bernd Petersen, Dr. Marco Mohrmann, Eike Holsten, Frank Peters und Günter Scheunemann.

Bei der Unterzeichnung der Vereinbarung (v.l.): Bernd Petersen, Dr. Marco Mohrmann, Eike Holsten, Frank Peters und Günter Scheunemann.

Viel ändert sich nicht im neuen Kreistag. Neben CDU, WFB und FDP kommen allerdings zwei neue Gruppierungen zur Mehrheitsgruppe hinzu. Die Freien Wähler schließen sich mit Günter Scheunemann der Gruppe an und von der Bürgerliste Zukunft gestalten (BLZG) kommt Thomas Busch dazu, der wiederum unter dem Dach der WFB-Fraktion andockt.
 
Investitionen in Schulen, Straßen und Digitalisierung
 
„Gemeinsam stehen wir für solide Finanzen und erhebliche Investitionen in Schulen, Straßen und Digitalisierung. Dazu kommt das überarbeitete regionale Raumordnungsprogramm, der verbesserte Nahverkehrsplan sowie der Beitritt zum HVV, um nur einige Beispiele zu nennen“, betont CDU-Fraktionschef Eike Holsten.
An der Seite von Bernd Petersen (WFB), Frank Peters (FDP) und Günter Scheunemann (FW) hat er jetzt die neue Gruppenvereinbarung unterschrieben, mit denen sich die Partner Aufgaben für die kommenden fünf Jahre ins Stammbuch schreiben. Unter dem schlichten Titel „Unseren Landkreis zukunftsfest machen“ finden sich Schlagworten wie die bestmögliche Gesundheitsversorgung, flächendeckende Wirtschaftsförderung und digitaler Turbo. Dabei geht es den Politikern vor allem um die Weiterentwicklung des Landkreises in jenen Bereichen, in denen er zuständig ist.
 
Bildungseinrichtungen vernetzen
 
In der Kinderbetreuung sei der Landkreis bereits vorbildlich aufgestellt, die Partner streben aber eine stärkere Vernetzung von Bildungseinrichtungen an, um altersübergreifend Wege für eine gute Entwicklung der Kinder zu ebnen.
Infrastrukturausbau wie Breitband, Straßen und Radwege sind weiter im Fokus, aber auch jenseits der Zuständigkeit der Kreisverwaltung wollen die Partner an der Seite des neuen Landrates Marco Prietz Akzente setzen. Denn wenn der Mobilfunkausbau seitens der Privatwirtschaft bis heute nicht zufriedenstellend laufe, müsse auch Politik ihren Teil beitragen den Ausbau noch zu beschleunigen, um vorhandene Funklöcher endgültig zu beseitigen, betonen die Gruppenmitglieder.
Das Bauen auf dem Land und die Entwicklung der Dörfer schreibe sich die neu gebildete Gruppe ebenso auf die Agenda wie die Unterstützung von Kultur und Tourismus und der ehrenamtlichen Strukturen im Landkreis Rotenburg.


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