Patrick Viol

Den Fortbestand der Heimat sichern

Gnarrenburg. Gnarrenburg lädt am 4. und 5. September zum Heimat shoppen ein
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„Jeder Verbraucher habe es mit seiner Kaufentscheidung selbst in der Hand, die Situation vor Ort zu verbessern.“

„Jeder Verbraucher habe es mit seiner Kaufentscheidung selbst in der Hand, die Situation vor Ort zu verbessern.“

Gnarrenburg. Heimat shoppen - diese Aktion wurde von der IHK ins Leben gerufen. Mit dieser Imagekampagne sollen die regionalen Geschäfte die Ortskerne mit Leben füllen und zeigen, dass es sich lohnt, regional einzukaufen.
„Die letzten Monate waren für viele Unternehmen vor Ort aufgrund der Corona-Krise sehr hart“, berichtet Hanjo Postels vom Wirtschafts-Interessen-Ring (WIR). Viele Verbraucher seien auf das Einkaufen im Netz umgestiegen und unterstützten dabei „oft große internationale Konzerne, denen die Situation bei uns vor Ort sicherlich ein Stück weit egal ist und die nicht selten keine Steuern für den Erhalt unserer Strukturen vor Ort abführen, sondern diese in andere, steuergünstigere Länder verschieben“, wie Postels die schlechten Bedingungen für den Einzelhandel vor Ort zusammenfasst.
Jeder Verbraucher habe es mit seiner Kaufentscheidung aber selbst in der Hand, die Situation vor Ort zu verbessern. „Auch darauf wollen wir mit der Aktion Heimat Shoppen aufmerksam machen“, so die Grundintention des Unternehmers.
Auch wenn der Online-Markt stetig wächst, haben die lokalen Geschäfte nach wie vor ihre Anziehungskraft. Sie punkten durch ihre Kundenfreundlichkeit und eine gute und vor allem persönliche Beratung.
Das Thema Regionalität habe - nicht zuletzt durch Corona - in der öffentlichen Wahrnehmung stark an Bedeutung gewonnen, erklärt der WIR-Vorsitzende. „Das ist gut so. Dabei sind es aber nicht nur umweltpolitische Aspekte, die hier eine Rolle spielen. Neben diesen guten Gründen für den Kauf von regionalen Produkten spannt Heimat shoppen den Bogen weiter und möchte bei allen Verbrauchern darauf aufmerksam machen, was es für die Heimat bedeutet, vor Ort zu kaufen. Mit jedem Euro, der vor Ort ausgegeben wird, unterstützt man die heimische Wirtschaft und damit die Menschen vor Ort. Man sichert so beispielsweise das Einkommen des Nachbarn, die Ausbildungsplätze der Jugendlichen vor Ort, das Sponsoring der Fußballtrikots der Jugendmannschaft oder das Gewerbesteueraufkommen, mit denen Schulen und Kitas ausgestattet werden. Das sind nur Beispiele.“ Die Liste sei durchaus sehr lang. Was letztlich darlege: „Das Einkaufen vor Ort trägt einen erheblichen Teil dazu bei, den Fortbestand unserer schönen Heimat im Teufelsmoor zu sichern.“
Foto: www.wir-gnarrenburg.de


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