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CDU liegt überall klar vorne

Europawahlbeteiligung lag in der Region bei mehr als 65 Prozent

Osterholz/Rotenburg (lst). Sowohl im Landkreis Rotenburg (Wümme) als auch im Landkreis Osterholz hat die Mehrheit für die CDU gestimmt, die SPD wurde am zweithäufigsten gewählt. Doch auch die AfD erhielt viele Stimmen - und die Grünen sind die großen Verlierer.

Im Landkreis Osterholz waren insgesamt 92.450 Menschen wahlberechtigt, 60.295 von ihnen gaben ihre Stimme ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 65,22 Prozent. Vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung etwas niedriger, nämlich bei 62,63 Prozent. Während die Grünen die größten Verluste zu verzeichnen haben und nur noch auf 12,85 Prozent kommen (2019 erhielten sie noch 24,34 Prozent), konnte die AfD zulegen und erstmals ein zweistelliges Ergebnis (12,49 Prozent) einfahren. Vor fünf Jahren machten 8,05 Prozent ihr Kreuz bei der rechtspopulistischen Partei. Die CDU erhielt mit 30,66 Prozent der Stimmen rund zwei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Wahl, die SPD blieb mit 20,17 Prozent nahezu unverändert. Das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erhielt 4,95 Prozent der Stimmen, die FDP erreichte 5,07 Prozent und verbessertet sich damit leicht. DIE LINKE kam auf 2,42 Prozent, Die PARTEI auf 1,65 Prozent, die Tierschutzpartei auf 1,54 Prozent, die PIRATEN erhielten 0,44 Prozent, FREIE WÄHLER 0,89 Prozent, FAMILIE 0,57 Prozent und für Volt stimmten 2,16 Prozent.

 

Ergebnisse im Landkreis Rotenburg

 

Im Landkreis Rotenburg (Wümme) haben von 132.480 Wahlberechtigten 86.919 ihre Stimme abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von 65,61 Prozent entspricht. 2019 lag die Wahlbeteiligung bei 62,2 Prozent. Stärkste Kraft wurde mit 38,30 Prozent die CDU, gefolgt von der SPD mit 17,33 Prozent. Die AfD legte deutlich zu auf 13,38 Prozent, vor fünf Jahren kam die Partei auf 7,3 Prozent. Und während die Grünen vor fünf Jahren noch auf 21,5 Prozent kamen, erhielten sie jetzt nur noch 9,82 Prozent und gehören damit zu den größten Verlierern. Die FDP erhielt 5,07 Prozent, das neue BSW erreichte 3,87 Prozent. DIE LINKE 1,79 Prozent, Die PARTEI 1,58 Prozent, die Tierschutzpartei 1,29 Prozent, die PIRATEN 0,41 Prozent, FREIE WÄHLER 1,49 Prozent, FAMILIE 0,60 Prozent und Volt 1,80 Prozent.

 

Städte und Gemeinden

 

Auch in der Stadt Bremervörde, in Osterholz-Scharmbeck, Gnarrenburg und Lilienthal wurde die CDU stärkste Kraft, gefolgt von der SPD. Die Grünen landeten deutlich hinter der AfD, außer in Lilienthal, wo die Grünen ein zweistelliges Ergebnis einfahren konnten, während die AfD im einstelligen Bereich blieb. Im Gegensatz zu 2019 verloren die Grünen allerdings mehr als zehn Prozentpunkte, während die AfD ihr Ergebnis leicht verbessern konnte.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht erhielt in Gnarrenburg 3,75 Prozent der Stimmen, in Lilienthal 4,16 Prozent, in Bremervörde 3,29 Prozent und in Osterholz-Scharmbeck 5,21 Prozent.

Für die FDP stimmten in Bremervörde 4,24 Prozent, in Gnarrenburg 3,83 Prozent. In Lilienthal erhielt die FDP 5,81 Prozent der Stimmen und in Osterholz-Scharmbeck 4,63 Prozent.

 

Wahlergebnisse online

 

Eine Übersicht über die Wahlergebnisse aller Städte und Gemeinden sowie der Landkreise steht online auf https://wahlen.votemanager.de. Ein Link findet sich auch auf den Landkreisenseiten


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