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Bunkerwanderung in Heinschenwalde

Hipstedt-Heinschenwalde (eb). Eine Wanderung durch das Gelände des ehemaligen Sperrzeugamtes Heinschenwalde im Kreis Rotenburg/Wümme findet am Samstag, 1. August, von 13.15 bis 16.45 Uhr statt.

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Hipstedt-Heinschenwalde (eb). Eine Wanderung durch das Gelände des ehemaligen Sperrzeugamtes Heinschenwalde im Kreis Rotenburg/Wümme findet am Samstag, 1. August, von 13.15 bis 16.45 Uhr statt.
Anschließend wird ab 17 Uhr das Thema Sperrzeugamt in einem interessanten Vortrag bei Kaffee und Kuchen im Gasthaus Köster in Hipstedt abgerundet.
Pulsierendes Leben mitten im Wald
Das ehemalige Marinewaffen-Arsenal liegt inmitten der zum Forstamt Harsefeld gehörenden Waldflächen. Nach dem Krieg wurden die Bunker gesprengt und die anderen Gebäude in vielfacher Weise genutzt. In dieser Idylle waren von 1947 bis 1969 ein Krankenhaus, die „Waldschule“, Wohnungen für Flüchtlinge, diverse Firmen und die DEULA-Schule untergebracht. Etwa 350 Menschen entwickelten ein pulsierendes Leben mitten im Wald. Heute sind von alledem nur noch wenige Spuren übrig geblieben. Die wunderschöne Natur im Forstort Hinzel lässt aber Einblicke zu. Die baulichen Relikte geben ein nachdenklich stimmendes Zeugnis über die Vergänglichkeit der menschlichen Werke und des menschlichen Lebens überhaupt.
Der zertifizierte Waldpädagoge Jörn Freyenhagen aus Deinste führt seine Gäste durch das spannende Thema, dabei kommt die Auseinandersetzung mit der Natur aber nicht zu kurz. Das Konzept der Bunkerführungen hat Jörn Freyenhagen von Dr. Hans Joachim Andres übernommen.
Treffpunkt und Anmeldung
Treffen ist am Bahnhof Hipstedt (gut zu erreichen im Stundentakt mit der Linie RB 33 der EVB-Regionalbahn Buxtehude-Bremervörde-Bremerhaven). Die Kosten betragen 10 Euro pro Person für die Wanderung und 7 Euro pro Person für den Vortrag inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten bei Jörn Freyenhagen unter der Telefonnummer 0171-2703156 oder unter freyenhagen@wald-analog.de.
Aufgrund der Corona-Auflagen müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer erfasst werden und die Teilnehmer müssen erklären, dass sie zum Zeitpunkt der Veranstaltung gesund sind.
Schon jetzt vormerken: Eine weitere Bunkerwanderung findet am Samstag, 5. September, ab 13.15 Uhr statt. Treffpunkt: Bahnhof Heinschenwalde.


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