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Berliner-Aktion in Selsingen

Selsingen (eb). Zum 45. Mal jährt sich die Berliner-Aktion in der Kirchengemeinde Selsingen. Auch in diesem Jahr sollen Berliner nicht fehlen, auch wenn die Pandemie alle vor besondere Herausforderungen stellt. Aufgrund der AHA-Regeln können die Berliner nicht an den Türen verschenkt werden - dies würde ein zu hohes Risiko für alle Beteiligten bedeuten. Trotzdem soll die Tradition aufrechterhalten werden.

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In diesem Jahr jährt sich die Berliner-Aktion zum 45. Mal, initiiert von der Kirchengemeinde Selsingen.
 Foto: eb

In diesem Jahr jährt sich die Berliner-Aktion zum 45. Mal, initiiert von der Kirchengemeinde Selsingen. Foto: eb

Selsingen (eb). Zum 45. Mal jährt sich die Berliner-Aktion in der Kirchengemeinde Selsingen. Auch in diesem Jahr sollen Berliner nicht fehlen, auch wenn die Pandemie alle vor besondere Herausforderungen stellt. Aufgrund der AHA-Regeln können die Berliner nicht an den Türen verschenkt werden - dies würde ein zu hohes Risiko für alle Beteiligten bedeuten. Trotzdem soll die Tradition aufrechterhalten werden. Die Kirchengemeinde sammelt Spenden für einen guten Zweck und verloset unter den Spendern 20 Mal fünf Berliner, am Silvestertag bis zur Haustür gebracht. „In diesen Zeiten merken wir besonders, was wichtig und zentral ist in unserem Leben. Dazu gehört die Zuwendung anderer Menschen und die Geborgenheit in einem sicheren Zuhause“, so Diakonin Alpers. Rund 2.000 Menschen schlafen in Hamburg auf der Straße, auch jetzt im Winter. Der Mitternachtsbus bringt seit 1996 Hilfe vor Ort. Jeden Abend von 20 bis 24 Uhr fährt ein Team von ehrenamtlichen Helfern durch die Innenstadt. An Bord sind Kaffee, Tee, Kakao, Brühe, Brötchen, Kuchen, Decken und Schlafsäcke. Bis zu 160 obdachlose Menschen werden so bei jeder Tour erreicht. Der Leitgedanke „Kein Mensch soll auf Hamburgs Straßen erfrieren“ prägt die Arbeit. Neben der Grundversorgung geht es vor allem um den Kontakt und die Zuwendung zu den Menschen. Auch während der Pandemie ist der Mitternachtsbus weiterhin für die Menschen da. Das ist besonders wichtig, weil einige Einrichtungen nicht mehr im vollen Umfang geöffnet haben. Dieses Projekt wird zu 100 Prozent aus Spenden finanziert. „20 Euro ermöglichen die Ausgabe einer Isomatte und einer Decke. Mit 50 Euro können die Medikamente einer Sprechstunde der Ärztin für Obdachlose bezahlt werden. 100 Euro finanzieren 20 Lunchtüten mit Wasser und Proviant“, so Diakonin Alpers nach Absprache mit dem Mitternachtsbus-Team. Berliner-Aktion im Überblick Die Spendensammlung läuft vom ersten bis zum vierten Advent. Wer einen Spendenbetrag überweisen möchte, kann dies gern auf folgendes Konto tun: Kirchenamt Stade, Sparkasse Rotenburg-Osterholz, IBAN DE44 2415 1235 0000 1108 82, bitte unbedingt angeben: Verwendungszweck: 6193330260 und komplette Telefonnummer (wenn man an der Verlosung teilnehmen möchte). Nach den Gottesdiensten, beim lebendigen Adventskalender, nach dem Adventssingen und im Gemeindebüro können Spenden bar abgegeben werden. An der Verlosung nimmt teil, wer einen Zettel mit Namen und Telefonnummer in eine Box wirft. Am Dienstag, 29. Dezember, werden die Gewinner ausgelost und benachrichtigt. Am 31. Dezember am Vormittag werden die Berliner (vom Bäcker hergestellt und verpackt) mit Abstand an die Haustür gebracht. Im Gottesdienst am Silvestertag um 16 Uhr wird auch in diesem Jahr traditionell die Höhe der gesammelten Spenden verkündet. Im neuen Jahr werden sie dem Mitternachtsbus übergeben. Während der Spendenaktion finden viele kleine und größere Überraschungs-Aktionen statt. „Schauen Sie dafür in die Zeitungen, auf unsere Homepage, auf die facebook-Seite der Kirchengemeinde (Kirche Selsingen) und halten Sie auf den Straßen unserer Dörfer die Augen offen“, bittet Diakonin Alpers. Bei Fragen zur Berliner-Aktion ist Sarina Alpers unter der Telefonnummer 04284/396 erreichbar. https://www.diakonie-hamburg.de/de/visitenkarte/diakonie-zentrum-fuer-wohnungslose/mitternachtsbus/


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