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Auszeichnung für Gebärden

Die Krippe Waldmäuse wurde mit einem Qualitätssiegel für die Verwendung von Gebärden ausgezeichnet.
Einrichtungsleiterin Anneke Fischer (Mitte) freut sich mit ihren zwei Mitarbeiterinnen über das Siegel.

Einrichtungsleiterin Anneke Fischer (Mitte) freut sich mit ihren zwei Mitarbeiterinnen über das Siegel.

Bild: Eb

Beverstedt. Damit auch die kleinsten Kinder in der Krippe ihre Wünsche und Gedanken ausdrücken können, wird in der Beverstedter Krippe Waldmäuse die Kommunikation dank der Verwendung von Gebärden enorm vereinfacht.

Schon bevor Kleinkinder ihre ersten Worte sprechen, lernen sie durch Beobachtungen und versuchen die einfachen Handzeichen nachzuahmen. Daran knüpft das Fortbildungsprogramm von baby-Signal an. Um die Kommunikation und somit das Miteinander zu stärken, werden Gesten und Gebärden der Deutschen Gebärdensprache mit gesprochener Sprache verknüpft. Neben den wichtigsten Grundgebärden für tägliche Abläufe wurden theoretische Grundlagen zur frühen Sprachbildung erarbeitet.

„Gebärden sind ein inklusives Angebot für alle Kinder und erleichtern den Einstieg in die deutsche Sprache. Sie begleiten uns zum Beispiel, wenn wir im Morgenkreis Lieder singen oder Bücher lesen“, erklärt Einrichtungsleiterin Anneke Fischer. In der Krippe hängen überall kindgerechte Gebärdenspiele. DankFischers Idee zur Teilnahme wurde die Krippe nun mit dem Qualitätssiegel „Sprachbildung mit gebärden“ ausgezeichnet. Um das Projekt noch lange fortführen zu können, möchte Fischer mit ihrem Team alle zwei Jahre ein Auffrischungsseminar machen und weitere Gebärden in den Krippenalltag integrieren.


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