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Abschied nach 32 Jahren

Die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde hat sich von Gerd Heibutzki mit einem Festgottesdienstes und anschließendem Empfang verabschiedet.

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Elm (eb). Pastor Heibutzki wurde nach fast 32 Dienstjahren in Elm von der Gemeindearbeit entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Wilfried Meyer, derzeitiger Leiter des Kirchenvorstandes, konnte dazu Superintendent Stock, die Vertreter:innen der Nachbargemeinden, Pastor Dreytza, Hesedorf, Pastor Goletz, Bevern sowie die Pastorinnen Ockuhn und Lemmel begrüßen.

Dem Kirchenvorstand in Elm war es gelungen mit dem Gottesdienst unter Mitwirkung des Elmer Kirchenchors und dem Empfang einen würdigen festlichen Rahmen zu schaff en, in dem sich Gemeindemitglieder, Freunde, Abordnungen der Vereine und der Verbandsgemeinden Bevern und Hesedorf von Pastor Heibutzki und seiner Familie verabschieden konnten. Die Anwesenheit von Mitgliedern des Ortsrates mit Bürgermeister Erich Gajdzik und Doris Brandt als Vertretung der Stadt unterstrichen die Bedeutung und Würdigung des Amtes und seines Amtsinhabers.

„Erfüllung, Glück und Kraft für mich und die Familie habe ich hier erhalten und bin von Herzen dankbar dafür“, so Heibutzki. Er denke an die Jugendarbeit mit den Freizeiten, die Kirche für Kinder, gemeinsame Projekte mit dem Kindergarten und der Grundschule vor Ort, Arbeit mit Vereinen, die Seniorenarbeit und die Mitwirkung im Posaunenchor und im Kirchenchor. Im Verlauf der langen Dienstzeit habe es auch Veränderungen und neue Herausforderungen, z.B. in der Gemeindefinanzierung gegeben. Als Antwort darauf nannte Pastor Heibutzki die Gründung der Paul-Gerhardt-Stiftung und die Bildung eines Gemeindeverbandes mit Bevern und Hesedorf.

Mit einem herzlichen Dank für die unkomplizierte Aufnahme in die Dorfgemeinschaft, für alle erfahrenen Freundschaft, die tatkräftige Mitwirkung und Unterstützung durch die Kirchenvorstände, die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen schloss der scheidende Pastor seine Predigt. Es werde schwerfallen, Elm zu verlassen, so Heibutzki, aber aus familiären Gründen stehe der Umzug in die Nordheide bevor.

Nach Gebet und Segen war die große Festgemeinde ins Elmer Bürgerhaus zum Empfang geladen, wo sich in lockerer Runde Vertreter:innen des öffentlichen Lebens sowie Vereine und Gruppen Gelegenheit hatten, ein persönliches Abschiedswort zu sprechen.

Der Kirchenvorstand machte den Anfang und überreichte ein blühendes Geschenk und eine Bank für die Ruhezeit. Ortsbürgermeister Gajdzik verband seine Dankesworte mit einem Rückblick auf eine der Gemeinde und der Bevölkerung eng verbundene Wirkungszeit, wobei vielen Familien wohl der gespendete Trost und die emotionalen Traueransprachen in Erinnerung bleiben werden.


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