

Beverstedt. Die Gemeinde Beverstedt hatte bereits zum fünften Gästeabend in die Feldhofhalle eingeladen. In diesem Jahr stand der Abend ganz im Zeichen der offiziellen Verabschiedung des langjährigen Bürgermeisters Guido Dieckmann. Die erste Gemeinderätin und langjährige Kollegin Claudia Lühmann begrüßte alle anwesenden Gäste. Gemeinsam bildeten beide in den zurückliegenden 18 Jahren die Basis für eine gute Zusammenarbeit im Rathaus.
Zahlreiche Ehrengäste, darunter die Niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens, Landrat Thorsten Krüger, Pastor Eckhard Bock und Ratsvorsitzende Claudia Suhr, würdigten in ihren Reden das Engagement und die Bürgernähe des scheidenden Bürgermeisters. „Er war kein Schreibtischbürgermeister und hat sich nie als Meister der Bürger verstanden, sondern war immer einer von uns“, betonte Daniela Behrens.
Der gebürtige Beverstedter kennt die Region wie seine Westentasche. Im Jahr 1983 begann er als Auszubildender seine berufliche Laufbahn bei der Gemeindeverwaltung der damaligen Samtgemeinde Beverstedt. Zum Abend der Begegnung waren auch seine ehemaligen Chefs Hans-Günther Rebien und Ulf Voigts gekommen.
Emotionaler Schluss
Gute Arbeit und Entwicklung entsteht dadurch, dass man miteinander spricht – und gesprochen hat Dieckmann gerne. Er war aber bekannt für seine ausführlichen Berichte aus der Gemeinde und seine Reden, bei denen er sich oft selbst ermahnte, sich kurz zu halten. Während seiner Abschiedsrede versagte jedoch seine Stimme, als er sich bei seiner Frau Anita für ihren Beistand und Rückhalt bedanken wollte. Beide konnten ihre Tränen nicht zurückhalten und in der Feldhofhalle wurde es für einen Moment ganz still.
Guido Dieckmann hat die Entscheidung als Bürgermeister aufzuhören ganz bewusst getroffen. Die kommende Zeit will er vermehrt seiner Familie widmen. Bis zum letzten Tag seiner Amtszeit wird er aber noch arbeiten, bis er seinem Nachfolger Torsten Schröder am 1. November das Amtszimmer überlässt. Seinem Nachfolger wünscht er alles Gute. In der Gemeinde hofft man, dass Dieckmann sich für ein Ehrenamt zur Verfügung stellt.


