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40 Jahre Heimatgeschichte

Der Heimat- und Kulturkreis Kutenholz feiert am Samstag, 15. August, sein 40-jähriges Bestehen mit einem abwechslungsreichen Programm rund um das Heimathaus.

 

Kutenholz. Mit Führungen, Musik, Handwerksvorführungen und Angeboten für Kinder feiert der Heimat- und Kulturkreis Kutenholz sein 40-jähriges Bestehen. Der Eintritt sowie die Führungen sind kostenlos.

Der Verein wurde am 15. Mai vor 40 Jahren gegründet. Die Jubiläumsfeier beginnt um 11 Uhr mit er Begrüßung, Grußworten und einem kurzen Rückblick auf vier Jahrzehnte Vereinsgeschichte. Ab 11.45 Uhr werden Getränke und Speisen vom Grill angeboten.

Von 11.45 Uhr bis etwa 15.30 Uhr können Besucher das Gelände in kleinen Gruppen erkunden. Bei den Führungen werden das Heimathaus, das neue Archivgebäude, die Backstube und weitere Gebäude vorgestellt.

 

Handwerk und Unterhaltung

Auf dem Gelände können Besucher unter fachkundiger Anleitung Seilte drehen, sich am heißen Draht versuchen oder ihre Geschicklichkeit beim Einschlagen von Nägeln beweisen. Für Kinder gibt es unter anderem eine Hüpfburg, Dosenwerfen und Stockbrot am Feuer.

Auch der Heimatchor beteiligt sich an dem Fest. In der Backstube wird Butterkuchen gebacken, der ab etwa 14 Uhr gemeinsam mit Kaffee im Heimathaus verkauft wird. Dort ist zudem eine Dokumentation über die Geschichte des Vereins zu sehen. Bilder und wichtige Ereignisse aus den vergangenen vier Jahrzehnten werden auf einem Zeitstrahl präsentiert.

Die Handarbeitsgruppe zeigt Arbeiten und bietet ausgewählte Stücke zum Verkauf an. Um 15 Uhr sollen außerdem Exponate versteigert werden, die im Museumsbestand des Vereins mehrfach vorhanden sind.

Getränke, Grillgut sowie Kaffee und Kuchen werden zu günstigen Preisen angeboten. Spenden sind willkommen und sollen unter anderem für den geplanten Standort der Kutenholzer Glocke verwendet werden.

 

Glocke soll sichtbar bleiben

Die Glocke aus dem ehemaligen Glockenturm am evangelischen Gemeindehaus soll künftig auf dem Gelände des Heimathauses zu sehen sein. Der Vereinsvorsitzende Johann Burfeind, bei dem die Glocke bislang eingelagert war, hat sie bereits zum Heimathaus gebracht.

Eigentümer der Glocke ist die evangelisch-lutherische St.-Petri-Gemeinde. Auch dort werde die Suche nach einem neuen öffentlichen Standort begrüßt, teilt der Heimat- und Kulturkreis mit.

Die Glocke war ursprünglich für die Kirche in Mulsum gegossen worden. Sie ersetzte eine Bronzeglocke, die während des Ersten Weltkriegs abgeliefert und eingeschmolzen worden war. Später kam sie auf Initiative von Pastor Rathje und eines eigens gegründeten Vereins nach Kutenholz. Gemeinsam mit dem Glockenturm entwickelte sie sich zu einem Wahrzeichen des Ortes.


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