Zeichen der Wertschätzung

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Lilienthal erinnert mit einem Blumengruß an die oft unsichtbare Leistung von Müttern – und an ein Kunstwerk, das als friedliches Gegenstück zum Kriegerdenkmal gedacht ist.

 

Bürgermeister Kim Fürwentsches am „Denk-mal an die Mütter“.

Bürgermeister Kim Fürwentsches am „Denk-mal an die Mütter“.

Bild: Eb

Lilienthal. Lilienthals Bürgermeister Kim Fürwentsches hat am kürzlich anlässlich des Muttertags einen Blumenstrauß am „Denk-mal an die Mütter“ niedergelegt. Mit der jährlichen Geste erinnert die Gemeinde Lilienthal an die gesellschaftliche Bedeutung von Müttern und würdigt ihre oft unsichtbare Leistung im Alltag und in schwierigen Zeiten.

Das Denkmal der Lilienthaler Bildhauerin Ingeborg Ahner-Siese steht in Worphausen in unmittelbarer Nähe zum Ehrenmal für Gefallene. Die Künstlerin entwickelte das Kunstwerk als bewusstes Gegenstück zum Kriegerdenkmal, as Zeichen des Erinnerns, der Verantwortung und des Friedens. Bereits 1984 entstand das Werk zunächst als Tonmodell, später wurde es in Steinguss umgesetzt und 1998 der Gemeinde Lilienthal gestiftet.

Seit vielen Jahren gehört der Blumengruß zum festen Zeichen der Erinnerung rund um den Muttertag. Gerade vor dem Hintergrund weltweiter Krisen und Konflikte bleibt die Botschaft des Denkmals aktuelle: Es lädt dazu ein, über die Folgen von Krieg, Verlust und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachzudenken.