Nicht nur ein Haus, sondern Zuhause

ek 19
Das dritte Service-Wohnprojekt der Familie von Rahden nimmt Gestalt an. Kürzlich wurde in der Ostlandstraße die Grundsteinlegung gefeiert.
Steffen und Rieke von Rahden baten die Käufer der Wohnungen an die Maurerkelle zur Grundsteinlegung.

Steffen und Rieke von Rahden baten die Käufer der Wohnungen an die Maurerkelle zur Grundsteinlegung.

Bild: Ek

Schwanewede. Bebauungsplan, Tageszeitung, eine Menge guter Wünsche steckten in der Kapsel, die im Mauerwerk des entstehenden Hauses zur Grundsteinlegung in der Ostlandstraße 38 einbetoniert wurde. Es war ein schöner Tag der schönen Worte für ein schönes Haus. Gemeindebürgermeisterin Christiane Jantz-Herrmann fand auch, dass der Sonnenschein passte: „So ein schönes Familienprojekt der Familie von Rahden“ sei dieses Projekt mit dem Namen Heidegärten.

 

Selbstbestimmt mit Service

Hier soll in 16 Wohnungen Service-Wohnen angeboten werden: Selbstständig und selbstbestimmt leben, aber jederzeit Unterstützung bekommen können. „Service-Wohnen setzt da an, wo sich ältere Menschen mit eigenem Haus und Garten überfordert fühlen“, erklärt die Bauherrin von Rahden Wohnbau und Immobilien GmbH & Co. KG in ihrer Broschüre.

„An alles wurde in der Planung gedacht, was man als Bewohner braucht“, urteilte Jantz-Herrmann. Sie kennt als Bürgermeisterin den langen Planungsweg: „Die erste Idee sah noch ganz anders aus“, erinnerte sie sich. „Und die Herausforderung eines entdeckten Biotops hätte andere abgeschreckt.“ Nicht so Familie von Rahden, die immer wieder sondierte, was machbar sei und diverse politische Sitzungen in ihrer Sache besucht hätte. „Hier entsteht nun nicht nur ein neues Gebäude, sondern für viele ein neues Zuhause.“

Ortsbürgermeister Martin Grasekamp schloss sich den herzlichen Glückwünschen seiner Vorrednerin an und bestätigte der Unternehmerfamilie von Rahden Bodenhaftung und Bindung. „Mit diesem Projekt traf Vision auf Wirklichkeit: Der Wohnbedarf in Schwanewede kollidierte mit dem Platzverbrauch in der Gemeinde.“ Dank kurzer Wege und guter Gespräche seien die Heidegärten nun sehr gut gelungen, fand Grasekamp. „Möge das Haus Jahrhunderte stehen bleiben.“

 

Hohe Nachfrage

Geschwister Rieke und Steffen von Rahden begrüßten gemeinsam mit ihren Eltern die Käufer, die Bürgermeister und die vielen Gäste zu ihrer zweiten Grundsteinlegung und dem dritten Projekt dieser Art nach Heidkamp 31 und Niedersachsenring 15 und bedankten sich für das Vertrauen der Gemeinde, der Politik und der Käufer. Steffen von Rahden konnte von einer enorm hohen Nachfrage berichten, die ein derzeitiges Defizit an seniorengerechten Wohnungen aufzeige. „Wir werden sehen, wie sich das im nächsten Jahrzehnt noch weiter entwickelt, wenn der geburtenstarke Jahrgang noch mehr Nachfrage generiert“, prophezeite er.

Er lobte seine Eltern und die Architektinnen, die vor Jahren bereits die Zeichen der Zeit erkannt und die Konzeptidee des Service-Wohnens umgesetzt hatten. „Service-Wohnen ist kein reines Wohnen. Es ist ein Zuhause mit Lebensqualität und Sicherheit.“ Rieke von Rahden bedankte sich bei der Firma Wallrabe, die die Baustelle perfekt für die Grundsteinlegung vorbereitet hätte, bei den Architektinnen und Zeichnerinnen, bei der Sparkasse Bremen und den Notaren: „Die wirtschaftliche Lage ist für uns alle nicht einfach. Deshalb sind wir froh, so verlässliche Partner in euch und Ihnen gefunden zu haben.“

Die Besitzer der ersten bereits verkauften acht von 16 Wohnungen wurden für die Grundsteinlegung an die Maurerkelle gebeten. Acht weitere Wohnungen mit einem Kaufpreis von 220.000 Euro bis 369.000 Euro werden nicht lange auf ihre neuen Besitzer warten müssen: Das Haus, im Mix aus Rotklinker und weißem Putz ganz im Von-Rahden-Stil, mit Hausmeister und einem integrierten Büro für eine Servicekraft und einem vorinstallierten Notrufsystem, verfügt über einen Gemeinschaftsraum und Fahrstuhl, ist natürlich komplett barrierefrei und auch energetisch mit Dreifachverglasung, Wärmepumpe und PV-Anlage ganz vorn dabei.