Filmwelten
Anaconda
Midlife-Crisis im Dschungelchaos: Zwei Männer wollen sich einen Jugendtraum erfüllen und drehen im Amazonas ein Remake ihres Lieblingsfilms. Für maximale Authentizität setzen sie auf eine echte Schlange, leider mit fatalen Folgen. Nach einem Unfall wird aus dem Filmdreh ein Kampf ums Überleben. Eine actionreiche Komödie voller Selbstironie, mit Jack Black und Paul Rudd als ungleiches Duo.
Im Central-Theater Osterholz-Scharmbeck
Momo
Zuhören kann eine Form des Widerstands sein. Das erfährt das Waisenmädchen Momo, das den Menschen Zeit, Aufmerksamkeit und Mitgefühl schenkt. Als graue Gestalten auftauchen, die genau diese Zeit stehlen, beginnt der Kampf gegen die Zeitdiebe. Unterstützung findet Momo bei der Schildkröte Kassiopeia und Meister Hora, dem Hüter der Zeit. Die Neuverfilmung von Momo entfaltet ein poetisches Märchen über Menschlichkeit und Entschleunigung, fantasievoll und aktueller denn je.
Sonntag, 11. Januar, 14 Uhr im Central-Theater Zeven
The Housemaid – Wenn sie wüsste
Nach ihrer Haftentlassung findet die junge Millie Arbeit als Haushälterin bei einem wohlhabenden Ehepaar auf Long Island. Schnell kippt die Stimmung. Hausherrin Nina verhält sich launisch und kontrollierend, die Tochter respektlos, der Ehemann Andrew strahlt eine trügerische Freundlichkeit aus. Immer tiefer gerät Millie in ein gefährliches Geflecht aus Abhängigkeit und Manipulation. Der Thriller The Housemaid – Wenn sie wüsste von Paul Feig, mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried, entfaltet ein beklemmendes Psychospiel, das sich um Macht und Klassenunterschiede dreht.
Mittwoch, 14. Januar, 20.30 Uhr im Central-Theater Osterholz-Scharmbeck
Amrum
Auf der Nordseeinsel Amrum erlebt der zwölfjährige Nanning die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Um seiner Mutter zu helfen, übernimmt er eine Verantwortung, die weit über das, was für sein Alter angemessen wäre, hinausgeht. Mit dem ersehnten Frieden brechen jedoch neue Konflikte auf, und ein lange verborgenes Familiengeheimnis kommt ans Licht. In Amrum verfilmt Fatih Akin gemeinsam mit Hark Bohm dessen Kindheitserinnerungen als poetisches Coming-of-Age-Drama über Schuld, Herkunft und den Verlust der Unschuld.
Samstag, 17. Januar, 20 Uhr im Central-Theater Zeven
Die drei ??? – Toteninsel
Eigentlich steht ein harmloser Roadtrip an, doch ein rätselhafter Anruf verändert alles. Justus, Peter und Bob werden in einen neuen Fall gezogen, der sie auf die Spur eines geheimen Bundes führt. Eine Expedition auf eine abgelegene Vulkaninsel verspricht Antworten und birgt tödliche Gefahren. Julius Weckauf, Nevio Wendt und Levi Brandl überzeugen erneut als eingespieltes Detektivtrio.
Sonntag, 18. Januar, 14 Uhr im Central-Theater Osterholz-Scharmbeck
22 Bahnen
Der Alltag lässt kaum Luft zum Atmen. Tilda studiert, arbeitet, kümmert sich um den Haushalt und ihre kleine Schwester, während ihre alkoholkranke Mutter immer weiter in die Sucht abrutscht. Als sich eine berufliche Chance eröffnet, steht plötzlich alles auf dem Spiel. 22 Bahnen, nach dem Roman von Caroline Wahl, erzählt diese Geschichte ohne Pathos, aber mit großer emotionaler Wucht. Regisseurin Mia Maariel Meyer zeichnet ein sensibles Porträt über Care-Arbeit, Geschwisterliebe und den Mut, das eigene Leben neu zu denken.
Dienstag, 20. Januar, im Filmpalast Schwanewede
Wenn der Herbst naht
Ein vermeintlich kleines Versehen bringt ein ganzes Leben aus dem Gleichgewicht. Michelle genießt ihren Ruhestand im Burgund und freut sich auf den Besuch ihres Enkels, als ein mit Giftpilzen zubereitetes Essen das fragile Familiengefüge zerstört. Die Tochter reagiert kompromisslos und bricht den Kontakt ab. Einsamkeit und Schuldgefühle bestimmen fortan Michelles Alltag. François Ozon erzählt mit leiser Tragikomik von Entfremdung, Vergebung und unerwarteter Nähe, getragen von starken Darstellerinnen und einem feinen Gespür für Zwischentöne, Ambivalenzen und Nuancen.
Dienstag, den 20. Januar, und Mittwoch, den 21. Januar, um 20 Uhr
Sirat
Die Suche nach einer verschwundenen Tochter Mar führt Luis und seinen Sohn tief in eine fremde Welt. Auf illegalen Raves in den Bergen Südmarokkos hoffen sie, Hinweise auf Mars Verbleib zu finden. Zwischen dröhnender Musik, flüchtigen Begegnungen und der Weite der Wüste wächst die Verzweiflung. Schließlich entscheiden sie sich, einer Gruppe von Raveros zu folgen, die auf der Suche nach einer letzten Party in der Wüste sind, und hoffen, dort Mar zu finden. Oliver Laxes Film wurde bei seiner Weltpremiere in Cannes 2025 mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.
Dienstag, den 20. Januar, und Mittwoch, den 21. Januar, um 20 Uhr
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