Obstbäume richtig schneiden

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Beim Obstbaumschnittkurs der NABU Umweltpyramide am Samstag, 7. November, lernen Naturfreunde direkt auf der Streuobstwiese, wie der richtige Schnitt Bäume verjüngt und für eine bessere Ernte sorgt.

Torsten Brunkhorst zeigt am Baum, worauf zu achten ist.

Torsten Brunkhorst zeigt am Baum, worauf zu achten ist.

Bild: Eb

Bremervörde. Streuobstwiesen bilden für viele Tier- und Pflanzenarten wertvolle Lebensräume. Die richtige Pflege trägt dabei maßgeblich zur längeren Lebensdauer der Bäume bei und ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz. Das Team der NABU Umweltpyramide hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, auf mehreren Streuobstwiesen die Obstbäume fachgerecht zu schneiden. Obstbaumschnittkurse mit hohem Praxisanteil, die mehrmals im Jahr angeboten werden, tragen entscheidend zum Erfolg bei.

Auch in diesem Jahr können Naturfreunde unter Anleitung des gelernten Gärtners Torsten Brunkhorst den richtigen Schnitt erlernen. Neben der Förderung der Streuobstwiesen ist die ausgiebige Praxis vor allem eine Übung für die Teilnehmenden, bevor es zu Hause an die eigenen Bäume geht. „Außerdem dürfen wir im Herbst die Äpfel auf den Streuobstwiesen ernten – der daraus gewonnene Apfelsaft wird an die Schulkinder ausgegeben, die unsere Veranstaltungen auf Klassenfahrt besuchen“, erklärt Torsten Brunkhorst.

„Einige Bäume wachsen stetig in die Höhe ohne Früchte zu tragen, andere produzieren nur kleines Obst“, berichtet Brunkhorst. Mit dem richtigen Wissen kann man einen fachgerechten Schnitt durchführen, der zur Verjüngung der Bäume, zum richtigen Wuchs und zu einer reichlichen Ernte beiträgt.

Der Kurs beginnt mit einem ausführlichen Theorieteil. Nach einem Mittagessen fährt die Gruppe dann in Fahrgemeinschaften zur Streuobstwiese. Die Teilnehmenden beratschlagen beim ersten Baum noch gemeinsam, welche Äste aus welchem Grund entfernt werden sollten. Torsten Brunkhorst setzt die Tipps dann in die Tat um und zeigt anschaulich, wie der Baum vom Schnitt profitiert. Dann wird das Erlernte in Kleingruppen an den übrigen Bäumen angewendet. Nach zwei Stunden intensiver Arbeit sollten die Teilnehmenden dann geübt sein im richtigen Umgang mit Säge, Garten-, Ast- und Teleskopschere, um das neue Wissen sinnvoll an den eigenen Obstbäumen umsetzen zu können.

Das nächste Seminar findet am Samstag, 7. November, von 10 bis 15 Uhr statt. Es wird eine Gebühr von 45 Euro erhoben – einschließlich Mittagessen und Getränke. NABU-Mitglieder zahlren weniger. Eine Anmeldung ist unter 04761/71330 erforderlich. Eigenes Werkzeug wie eine Bypass-Rosenschere und eine Bypass-Astschere können gerne mitgebracht werden. Aus Sicherheitsgründen werden Arbeitshandschuhe empfohlen.