Begegnungen in der Kunst

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Vier Kunstschaffende präsentieren am 31. Oktober und 1. November in Langenhausen ihre Arbeiten. Neben Malerei, Textilkunst und Schmuck erwarten die Besucher auch musikalische Akzente.

Hella Langguth zeigt „Schmuck aus dem Meer“.

Hella Langguth zeigt „Schmuck aus dem Meer“.

Bild: Rgp

Langenhausen. Unter dem Titel „Kunst in Begegnung“ öffnet Anita Heuer am Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November, ihr Haus in Langenhausen 1a für eine zweitägige Gemeinschaftsausstellung. Vier Kunstschaffende präsentieren unterschiedliche künstlerische Handschriften und verbinden Malerei, Textilkunst und Muschelschmuck mit musikalischen Akzenten. Zugleich soll die Ausstellung Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gemeinsam mit Gerda Dobbeling, Hella Langguth und Marcel Plagmann zeigt die Gastgeberin, wie unterschiedlich sich Formen, Farben und Materialien künstlerisch gestalten lassen.

 

Feine Malerei und Schmuck aus dem Meer

„Malen mit Fäden“ beschreibt Heuers Arbeit, bei der gewebte Landschaften entstehen. Dabei stehen maritime Motive in Blautönen im Mittelpunkt. Die textile Struktur ist ebenso Teil der Bilder wie ihre Farbgebung. Als Gastgeberin gibt Heuer den unterschiedlichen Arbeiten einen gemeinsamen Ort und schafft Raum für persönliche Begegnungen mit den Ausstellenden.

Gerda Dobbeling präsentiert ihre Aquarell- und Ölmalerei. Ihre gegenständlichen, realistischen Arbeiten zeichnen sich durch eine feine, detailreiche Ausführung aus. Zu ihren Motiven gehören auch Stillleben. Mit einem sorgfältigen Blick auf Formen und Einzelheiten ergänzt sie die gewebten Landschaften um eine weitere künstlerische Perspektive.

Eine Verbindung zum Meer findet sich auch bei den Arbeiten von Hella Langguth. Unter der Bezeichnung „MuschelDesign – Schmuck aus dem Meer“ gestaltet sie Schmuckstücke aus Muscheln und Schnecken. Die natürlichen Fundstücke bleiben dabei möglichst so erhalten, wie die Natur sie geformt hat. Ihre Schönheit soll hervorgehoben werden, ohne ihre Besonderheiten zu überlagern. Jedes Stück ist ein Unikat, dessen Gestalt bereits im Fundstück angelegt ist.

 

Abstrakte Bilder und Klänge

Marcel Plagmann bringt dagegen abstrakte Malerei ein. Der interdisziplinäre Künstler aus Bremervörde beschäftigt sich neben bildender Kunst auch mit Musik und digitalen Arbeiten. Zur Ausstellung trägt er außerdem mit Diddley Bow und Sound-Ambiente bei. So ergänzen Klänge die Begegnung mit den Bildern und handwerklichen Arbeiten.

Plagmann begleitet zudem die Malrunde, die regelmäßig bei Heuer stattfindet. Für ihn ist das Haus daher bereits ein Ort des gemeinsamen künstlerischen Arbeitens und des Austauschs. Bei der Ausstellung können Besucher nun auch seine eigenen Arbeiten kennenlernen.

Die Zusammenstellung bietet unterschiedliche Zugänge zur Kunst: von gegenständlichen Motiven bis zur Abstraktion, von gewebten Bildern bis zu tragbaren Naturformen. Zugleich besteht Gelegenheit, mit den Beteiligten über Materialien, Arbeitsweisen und die Ideen hinter ihren Werken ins Gespräch zu kommen.

 

Ausstellung an zwei Tagen

Die Ausstellung ist am Samstag, 31. Oktober, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 1. November, von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Veranstaltungsort ist das Haus von Anita Heuer, Langenhausen 1a, 27442 Gnarrenburg.