Janine Girth

Mehr Platz, bitte - So wird die Terrasse zum neuen Wohnraum

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Um die Ecke gedacht: Die Glas-Faltwand kommt ohne einen störenden Stützpfeiler im Eckbereich aus.
 Foto: djd

Um die Ecke gedacht: Die Glas-Faltwand kommt ohne einen störenden Stützpfeiler im Eckbereich aus. Foto: djd

(djd). Was habe ich von meiner Terrasse, wenn ein kalter Wind ums Haus weht? Wenn die warmen Sommermonate erst noch kommen? Oder schon längst vorüber sind? Das fragt sich so mancher Hausbesitzer. So, wie auch Familie Hansen aus dem niederländischen Haaksbergen. Einen Teil ihrer Terrasse hat sie kurzerhand in einen Wohnraum verwandelt, der ihr das ganze Jahr über zur Verfügung steht. „Die ursprüngliche Idee war eine Überdachung der Terrasse“, sagt Bauherr André Hansen. „Doch nach einigen Überlegungen haben wir unser Haus einfach erweitert.“
Glas-Faltwand ohne störende Eckpfeiler
Es war keine leichte Aufgabe, das Eigenheim aus dem Jahr 1933 - gebaut in typisch holländischer Backstein-Ästhetik - zu modernisieren. Anstelle einer Terrassenüberdachung ist nun ein Anbau entstanden, der das Wohnzimmer um einen zusätzlichen Essbereich ergänzt. Panorama-Blick in den Garten inklusive. „Auf die Idee hat uns unser Architekt gebracht. Ganz besonders hat uns dabei die faltbare Verglasung überzeugt, denn sie macht uns flexibel“, sagt der Hausherr. Diese Glas-Faltwand besteht aus mehreren Elementen. Der Clou dabei: Man kann sie schnell zusammenschieben. Die Falt-Elemente sind in null Komma nichts in Richtung Außenmauer gefaltet, wo sie nur wenig Platz brauchen. Die Konstruktion ist so angelegt, dass sie ohne einen störenden Eckpfeiler auskommt. Das heißt: Der Wohnbereich lässt sich spielend einfach mit der Terrasse verbinden. Und damit trotz der niedrigen Raumhöhe ausreichend Licht in das neue Esszimmer gelangt, ist im Dach des Anbaus ein Oberlicht integriert worden.
Gleichzeitig drinnen und draußen
Wenn das Wetter nicht mitspielt, können die Falt-Elemente mühelos wieder auseinandergezogen werden. „Mit zwei Handgriffen - einmal die Terrassentür und dann die Glas-Faltwand - wird unser neues Esszimmer wieder zur ursprünglichen Terrasse, auf der man geschützt vor Wind und Wetter sitzt. Gerade im Sommer befreit uns dieser Effekt total - wir sind gleichzeitig drinnen und draußen“, freut sich André Hansen über die Flexibilität. Durch die offene Glas-Faltwand erinnert die Fassade zudem an die eigentlich geplante Terrassenüberdachung. Der Bauherr schwärmt nach wie vor: „Für uns ist das immer noch traumhaft - und ungewohnt. Denn wir wohnen seit vielen Jahren in diesem Haus, und nun hat es plötzlich einen ganz anderen Mittelpunkt.“


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