Janine Girth

Erneuerbare Energien richtig nutzen -  Wärmepumpe, Photovoltaik, Solarthermie: Was passt zum Haus?

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Vor der energetischen Sanierung eines Altbaus sollte man den Rat eines unabhängigen Sachverständigen einholen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Vor der energetischen Sanierung eines Altbaus sollte man den Rat eines unabhängigen Sachverständigen einholen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

(djd). Wer neu baut oder sein Haus modernisiert, kommt am Thema Erneuerbare Energien heute nicht mehr vorbei. Von Wärmepumpen über Solarthermie bis zur Photovoltaik gibt es heute eine Vielzahl von Möglichkeiten für private Hausbesitzer, Umweltenergien einzusetzen. Doch welche passt zum Haus und den persönlichen Vorstellungen, welche Kombinationen sind sinnvoll und was rechnet sich wirklich?
Gebäude wandeln sich vom Verbraucher zum Energieerzeuger
Auf diese Fragen gibt es keine pauschalen Antworten. Eine Rolle spielen Faktoren wie der energetische Gesamtzustand des Gebäudes, seine Lage oder die Möglichkeiten, Erdwärme oder Grundwasser zu nutzen. Im Neubau ist der Weg vorgezeichnet. „Bereits im nächsten Jahrzehnt sollen neu errichtete Wohngebäude einen Energiebedarf nahe Null haben“, sagt Dipl.-Ing. Andreas May, vertretungsberechtigter Vorstand des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Damit einher geht ein grundlegender Wandel - das Haus wird vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger. Typisches Beispiel ist die Erzeugung von Strom durch eine Photovoltaikanlage auf dem Haus und die Eigennutzung eines möglichst hohen Anteils des selbst erzeugten Stroms zum Beispiel über eine Wärmepumpe und eine eigene E-Tankstelle für ein Elektrofahrzeug. In einem Ratgeber „Energieeffizienz und Energieerzeugung“ finden interessierte Bauherren und Hausbesitzer umfangreiche Informationen zum Thema. Der Ratgeber kann unter www.bsb-ev.de kostenlos bestellt werden. Beim lokalen Fachhunternehmen gibt es zudem weitere Informationen und Beratung zu Erneuerbaren Energien.
Energetische Modernisierung mit sachverständiger Hilfe planen
In der Altbaumodernisierung ist eine differenziertere Betrachtung erforderlich. In der Regel sollte zunächst eine Bestandsaufnahme des Gebäudes durchgeführt werden. Das geht zum Beispiel im Rahmen eines Modernisierungs-Checks mit einem unabhängigen Bauherrenberater oder durch einen zertifizierten Energieberater. Der Check bildet die Basis für die Planung einer Modernisierung. Bei vielen älteren Häusern lohnt es sich, zunächst die Dämmung zu verbessern und erst dann Heiz- und Warmwassertechnik in Angriff zu nehmen. Kostengünstiger wird es, energetische Modernisierungen mit notwendigen Sanierungen zusammenzulegen. Der Berater unterstützt Modernisierer zudem dabei, passende Förderprogramme für die Verbesserung des Energiestandards und den Einsatz Erneuerbarer Energien zu nutzen.


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