Nadine Schilling

Wie man sich mit Online-Handel einen Nebenverdienst aufbauen kann

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In Zeiten der weiten Verfügbarkeit des Internets bestellen viele heute ihre Produkte im Online-Handel. Seien es Elektrogeräte, Kleidung oder Sachen des täglichen Bedarfs: Mit wenigen Klicks wird alles bequem nach Hause geliefert. Doch wird oft übersehen, dass beinahe jeder in den Online-Handel einsteigen und sich so einen kleinen Nebenverdienst aufbauen kann.

Leicht zugänglich: Handelsplattformen



Wohl jeder hat schon einmal von klassischen Handelsplattformen wie eBay gehört. Hier kann man gegen eine Gebühr viele Produkte zur Versteigerung anbieten. Dabei werden nach der Festsetzung eines Startpreises von interessierten Bietern Gebote abgegeben. Nach Ende des Auktionszeitraums bekommt derjenige mit dem höchsten Gebot den Zuschlag. Wer seine eigenen vier Wände also einmal nach nicht mehr benötigten Gegenständen absucht, kann durch eine Internet-Aktion den ein oder anderen Euro für die Haushaltskasse herausschlagen. Um jedoch einen stetigen Nebenverdienst zu erreichen, ist es wenig sinnvoll, nach und nach seinen gesamten Hausstand zu verkaufen. Vielmehr eröffnen sich hier zwei Möglichkeiten: Zunächst können Sie Handel treiben, indem Sie Produkte günstig ersteigern und in der Hoffnung, einen höheren Preis zu erzielen, wieder versteigern. Das kostet jedoch Zeit und Nerven und bedarf einiges an kaufmännischem Geschick. Wie bei allen Unternehmungen, ist es überaus wichtig, sich vorab über die
wichtigsten Gewerbeversicherungen zu informieren.

Suchen Sie sich eine Nische



Besser ist es, sich auf Themenbereiche konzentrieren, von denen Sie mehr Ahnung haben als andere. So können Sie in dem
immer weiter zunehmenden Wettbewerb des Online-Handels bestehen. Sie wissen, wo man viele Produkte der gleichen Art, etwa einen beliebten Dekoartikel, günstig erwerben kann? Kaufen Sie größere Mengen und stellen Sie diese per Aktion oder zum Festpreis ein. Natürlich sollte man erst mit einer kleineren Menge starten, um zu testen, wie gut das Produkt am Markt angenommen wird. Sie fertigen gerne kleine Schmuckstücke? Schauen Sie einmal, ob das Produkt bei den Kunden der Handelsplattformen Anklang findet. Am Anfang können Sie ruhig erst einmal ausprobieren, ob sich so ein Nebenverdienst erzielen lässt. Doch Vorsicht: Betreiben Sie ernsthaft und dauerhaft einen kleinen Handel, müssen Sie unbedingt ein Gewerbe anmelden. Das ist jedoch weniger kostspielig, als viele denken, und als Kleinunternehmer sind Sie zudem in der Regel umsatzsteuerbefreit. So kann sich unter Umständen durchaus ein kleines monatliches Zubrot ohne viel Aufwand ergeben.

Oder gleich zum Händler werden



Wem das noch nicht genug ist und der Online-Handel Freude bereitet, der kann daran denken ein kleines Online-Geschäft aufzubauen. Sei es, weil Sie schon ein Gewerbe betreiben und nun Ihre Waren auch online verkaufen möchten, oder weil Sie nebenberuflich einen kleinen Web-Shop eröffnen möchten. Wenn Sie eine Idee für ein Produkt haben, dass Sie verkaufen möchten, bietet der Handel im Internet eine viel größere Reichweite. Hier gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Zunächst kann man bei Plattformen wie Amazon einen Verkäuferstatus beantragen und unter Umständen gegen Gebühr die eigenen Produkte lagern und ausliefern lassen. Auch kann man eine eigene kleine Webseite einrichten oder durch einen Webdesigner erstellen lassen. Oft werden vorgefertigte Shop-Webseiten angeboten, Sie müssen sich dann nur noch um das Einstellen und den Versand der Artikel kümmern. Hier wird der Nebenverdienst schon langsam professionell, und man braucht zwingend ein angemeldetes Gewerbe. Auch werden rechtliche Belange zunehmend wichtiger, so braucht man neben einem Impressum auch rechtsfeste AGB und muss sich gegen Risiken etwa mit einer Produkthaftpflichtversicherung absichern. Wenn Ihr Umsatz jedoch in Grenzen hält, fallen die nötigen Investitionen nicht allzu hoch aus. Auch sollten Sie einen möglichst hohen Grad an Automatisation anstreben, um möglichst
wenig Zeit am Bildschirm zu verbringen. Denn der Online-Handel soll Ihr Nebenverdienst bleiben, etwa indem Sie am Abend lediglich die Verkäufe verpacken und zur Post geben.

 

Ob Sie gelegentlich einige selbst gefertigte Produkte absetzen oder einen kleinen Online-Handel aufziehen möchten: Die Möglichkeiten für einen nebenberuflichen Verdienst scheinen hier unbegrenzt.

 


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