Anja Hildebrandt

Gehirntraining - So bleibt man lange fit

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Foto: Robert Kneschke

Erwiesen ist, dass das Lernen im Alter das Gedächtnis verbessern und bei Demenz den Rückgang der Gehirnleistung verzögern kann. Ebenfalls beugt lebenslanges Lernen dem Risiko einer Alzheimer-Erkrankung vor. Wer auch im hohen Alter noch geistig fit bleiben möchte, kann im Alltag sein Gehirn trainieren.

Gehirntraining – So funktioniert's


Auch im Alter behält das Gehirn noch die Fähigkeit, Nervenzellen zu bilden und diese miteinander zu verknüpfen. Wird etwas Neues erlernt, dann bilden Nervenzellen im Gehirn neue Verknüpfungen. Je dichter das Netz an Verknüpfungen ist, desto größer ist auch die geistige Leistungsfähigkeit. Heute ist längst erwiesen, dass das
Gehirn auch noch im hohen Alter äußert lernfähig ist.
Wird vom Lernen im Alter gesprochen, dann wird sich weniger auf das Auswendiglernen von mathematischen Formeln oder neuen Vokabeln bezogen. Vielmehr ist damit gemeint, das Gehirn regelmäßig vor neue und ungewohnte Herausforderungen zu stellen. Dies kann auf verschiedene Arten getan werden, nachfolgend stellen wir einige davon vor:

Reisen


Die Kombination aus Orientierung in einer fremden Umgebung und Bewegung ist eine besondere Anregung für das Gehirn. Wird ein Land mit Fremdsprache bereist und kommen so einige Wochen oder Monate vorher Vokabel-Training oder Unterrichtsstunden an der Volkshochschule hinzu, ist die Sache rund. Bei der Auswahl des Urlaubsziels sollte jedoch unbedingt
das vorherrschende Klima beachtet werden.

Soziale Beziehungen


Auch soziale Beziehungen helfen dem Gehirn fit zu bleiben. Der
Austausch mit anderen trainiert das Gehirn. Gerade das Zusammentreffen von Kindern und Senioren wirkt sich äußerst positiv auf die Entwicklung beider Seiten aus. Dabei ist es nicht unbedingt ausschlaggebend, ob eine Verwandtschaft vorliegt. Früher war dieses Zusammenkommen von Jung und Alt auf natürliche Weise gegeben, heute sorgt die integrative Pädagogik für ein Treffen zwischen Altersheimen und Kitas. Auf dem Tagesplan stehen verschiedenen Aktivitäten, wie Musizieren, Basteln, Gymnastik, Kochen und das gemeinsame Spielen mit pädagogisch-wertvollem Spielzeug.


Spielen und Rätsel raten


Kernspin-Untersuchungen und kognitive Tests beweisen, dass neben Rätseln und Brett- oder Kartenspiele auch Computerspiele gut als neue Herausforderung für ältere Menschen eignen und im Gehirn die Folgen von Bewegungsmangel kompensieren können.
Bei der Vorbeugung und Behandlung von Demenzerkrankungen hat sich körperliche Bewegung als sehr hilfreich erwiesen. Herausgefunden wurde, dass Computerspiele ähnliche Effekte auf die Hirnstruktur haben, obwohl sich die Betroffenen kaum bewegen. Die Herausforderungen, die im Spiel enthalten sind, bilden sich nach einer bestimmten Trainingsphase in den dafür relevanten Gehirnbereichen ab. Damit dies gelingt, ist es entscheidend, dass sich der Spieler im virtuellen Raum bewegen kann, also eine dreidimensionale Vorstellung entwickelt. Ob dann mit virtueller oder echter Bewegung trainiert wird, ist nicht relevant – denn der Hippocampus wächst ohnehin und mit ihm auch die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses.
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Gehirnjogging


Gehirnjogging kann aus kleinen Aufgaben für die Gehirnzellen bestehen. Diese werden somit angeregt, neue Denkmuster entstehen zu lassen. Zu Anfang sollte das Training aus mehreren kleinen Einheiten bestehen – nicht länger als 10 Minuten. Diese kleinen Momente können leicht in den Alltag integriert werden. Bereits einfache Aufgaben wie, die Zeitung falsch herum lesen, eine Geschichte erfinden oder die Hand beim Schreiben wechseln können ausreichen.


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