Nadine Schilling

E-Liquids - welchen Einfluss hat das Aroma auf das Dampferlebnis?

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Foto: Pascal Meier by unsplash

E-Zigaretten gelten als Alternative zu klassischen Tabakzigaretten. Diese Form des Dampfens ist besonders bei Ex-Rauchern oder Rauchern, die eine Entwöhnung vom Zigarettenrauchen anstreben, populär.

Flüssigkeiten zum Vernebeln


Beim Dampfen von E-Zigaretten wird eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, beim Ziehen am Mundstück vernebelt, sodass Dampf entsteht, der inhaliert wird. Das „E-Rauchen“ wird deshalb auch als "Dampfen" bezeichnet. In den Liquids von E-Zigaretten sind neben Glycerin & Propylenglykol weitere Hauptbestandteile wie Ethanol, Wasser sowie verschiedene Aromastoffe enthalten. Es werden auch Liquids ohne Nikotin hergestellt. Nach aktuellen Erkenntnissen ist das Dampfen eine im Vergleich zum herkömmlichen Rauchen wesentlich ungefährlichere Methode. Obwohl beim Dampfen von E-Zigaretten auch kleinere Mengen an Nikotin konsumiert werden, soll der E-Dampf deutlich weniger gesundheitsschädliche Stoffe enthalten als der Tabakrauch. Uneinigkeit besteht bei der Frage, ob es sich bei E-Zigarren um eine
Unterstützung bei der Rauchentwöhnung oder ein Gesundheitsrisiko handelt. Es wird davon ausgegangen, dass E-Liquids gesundheitlich unbedenklich sind. Unter Umständen birgt der Umgang mit E-Zigaretten jedoch gewisse Risiken. Wissenschaftler gehen grundsätzlich davon aus, dass das Dampfen ehemaligen Rauchern in der Entwöhnungsphase helfen kann, den Konsum von Tabakzigaretten einzuschränken. Beim Dampfen können die gewohnten Rituale des Rauchens beibehalten werden, während gesundheitliche Schäden gemindert werden. Vollkommen risikofrei ist das Rauchen von E-Zigaretten jedoch nicht, sodass ebenso wie bei anderen Genussmitteln ein übermäßiger Konsum vermieden werden sollte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten findet bei E-Zigaretten keine Verbrennung statt. Bei der Verdampfung von Liquids entsteht ein Inhalat, das in gleichmäßigen, langen Zügen inhaliert wird. Da das Liquid etwas Zeit benötigt, um sich voll zu entfalten, kommt es beim E-Rauchen auf die richtige Zugtechnik an. Dabei wird zwischen Backendampfen und Lungendampfen unterschieden. Diese beiden Dampftechnik unterscheiden sich in der Art zu inhalieren voneinander. Um Hitze für die Verdampfung zu erzeugen, nutzen E-Geräte elektrischen Strom. In E-Liquids ist Propylenglykol (PG) und / oder pflanzliches Glycerin (VG) enthalten. Manche Produkte enthalten eine Kombination beider Inhaltsstoffe. Während Propylenglykol mehr Geschmack bietet, produziert die Substanz einen schwachen Dampf. Pflanzliches Glycerin hingegen ist zähflüssiger mit einem leicht süßen Geschmack und erzeugt massive Dampfwolken. E-Liquids sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen im Handel erhältlich. Zum Shop, zu dessen Produktfolio Liquids mit oder ohne Nikotingehalt zählen, geht es hier. Bei Online-Händlern wie diesem sind E-Zigaretten und Zubehör, Liquids sowie Liquids zum Selbermischen zu finden. Bei der Auswahl von Liquids sollte auf den Qualitätsstandard des Produktes geachtet werden. Darüber hinaus haben Kriterien wie Geschmack, Inhaltsstoffe und Nikotinstärke einen großen Einfluss auf das Raucherlebnis.

Welche Inhaltsstoffe sind in E-Liquids enthalten?


In Deutschland erhältliche E-Liquids entsprechen in der Regel den gängigen europäischen Qualitätsstandards. Dies bedeutet, dass die Produkte hinsichtlich Qualität und Reinheit geprüft wurden und keine gepanschten oder verdächtigen Inhaltsstoffe enthalten dürfen. Es empfiehlt sich, die Produktbeschreibung des Herstellers zu beachten und Markenprodukte namhafter Hersteller gegenüber Produkten aus unbekannter Herstellung zu bevorzugen. Von vielen Liquid-Herstellern werden inzwischen Analysezertifikate bereitgestellt, in denen die Inhaltsstoffe einzeln aufgeschlüsselt sind. Das Mischverhältnis der verschiedenen Komponenten im E-Liquid kann abhängig vom Produkt sehr unterschiedlich sein. Genau Hinweise finden sich meist auf der Rückseite der Flaschen. Meist wird dort ein Mischverhältnis von 50/50 Prozent oder von 70/30 Prozent beschrieben. Die Basis-Inhaltsstoffe von Liquids sind geschmacksneutral, sodass beim Dampfen keine Auswirkungen auf die Geschmacksrichtung zu befürchten sind. Indem bei nikotinfreien Liquids auf die Zugabe von Nikotin verzichtet wird, enthalten diese Produkte nur vier statt der üblichen fünf Inhaltsstoffe. Bei manchen nikotinfreien Liquids wird die Nikotinkomponente durch sogenanntes Cannabidiol ersetzt. Da Hanfextrakt in Deutschland legal ist, besteht die Möglichkeit, auch CBD Liquid im Handel zu erhalten. Das Aroma ist eine wichtige Komponente von E-Liquids, die für den Geschmack verantwortlich ist. Es gibt E-Liquids sowohl mit natürlichen und künstlichen Aromen, wobei natürliche Inhaltsstoffe bei vielen Dampfern beliebter sind. Meist sind Liquids in verschiedenen Nikotinstärken verfügbar. Die übliche Nikotinmenge beträgt zwischen 1 und 18 mg pro Milliliter. Bei E-Liquids mit einer Nikotinstärke von 0 mg pro Milliliter handelt es sich um nikotinfreie Produkte, während eine Nikotinstärke von 18 mg pro Milliliter im Geschmack an Tabakzigaretten erinnert.

 


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