Nadine Schilling

Die Kontroverse um den Ausbau von 5G

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5G ist das neue Mobilfunknetzwerk, das ab 2020 für schnelleres Internet sorgen soll. Doch viele Menschen sind besorgt, dass die Frequenz dieses neuen Netzwerks Menschen und Tieren langfristige gesundheitliche Schäden zufügen kann. Selbst Verschwörungstheorien, die 5G und dem Ausbruch des Coronavirus einen Zusammenhang nachsagen, machen im Internet die Runde. Doch wie steht es tatsächlich um die Wirkung von 5G auf den menschlichen Körper und die Tierwelt? Und was können Sie persönlich tun, um sich vor möglichen Auswirkungen von Handystrahlungen im Allgemeinen zu schützen?

 

5G sorgt dank höherer Frequenz für schnelleres Internet

 

Die Frequenz bisheriger Mobilfunknetzwerke lag immer unter 2,6 Gigahertz. Bei 5G liegt die Frequenz bei bis zu 3,7 Gigahertz, in Zukunft soll es sogar möglich sein, bis diese auf bis zu 60 Gigahertz zu steigern. Die höhere Frequenz erlaubt eine deutlich schnellere Datenübertragung. Daher sorgt dieses neue Netzwerk für schnelleres Internet, vor allem in Deutschland - bei Vergleichen im technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt mit anderen großen Ländern - ein viel diskutiertes Thema. Denn neue technologische Innovationen lassen sich leichter entwickeln und umsetzen, wenn ein leistungsstarkes Internet zur Verfügung steht. Für die meisten Menschen ist ein schnelles Internet vor allem zur Freizeitbeschäftigung - bei Streaming-Diensten und Online Spielen - notwendig. Bei mobilen Spielen ist eine gute Internetverbindung besonders im Bereich der Online Glücksspiele unumgänglich. Auch hier dienen die mobilen Spiele zur Unterhaltung, aber da Geld im Spiel ist, kann jede verlorene Sekunde zu Verlusten im mobilen Casino führen.

 

Die größten Befürchtungen bei 5G

 

Dass sich verschiedene, vom Menschen erschaffene Strahlungen negativ auf den Körper auswirken, ist schon lange eine heiß diskutierte These. Viele Menschen befürchten, dass 5G die Entstehung verschiedener Krankheiten wie Krebs provozieren kann, andere sorgen sich vermehrt um kleine Tiere und Vögel oder um das Überleben von Bienen, die sich ja an Erdmagnetfeldern orientieren. Weitere Befürchtungen sprechen die Vermutung aus, dass 5G es überhaupt erst möglich machte, dass sich das Coronavirus auf der ganzen Welt in diesem Ausmaß verbreiten konnte. Schließlich sind Coronaviren der Wissenschaft schon seit fast 20 Jahren bekannt, die Pandemie entstand aber erst mit der aktuellen Mutation des Virus und gerade in dem Jahr, in dem weltweit 5G-Masten aufgestellt wurden. Da aufgrund der hohen Frequenz von 5G deutlich mehr Masten benötigt werden, als bei früheren Netzwerken, ist die Skepsis bei vielen Menschen besonders hoch.

 

Was ist dran an den Befürchtungen?

 

Einigen Strahlungen, bspw. von Röntgengeräten, konnten gesundheitsschädliche Wirkungen nachgewiesen werden. Bei anderen wiederum, ist sich die Wissenschaft ganz und gar nicht einig. So auch bei Handystrahlungen und speziell bei 5G. Es gibt Studien, die sowohl für ein erhöhtes Krebsrisiko durch 5G sprechen, als auch Forschungen, die keine derartige Wirkung nachweisen konnten. Auch die Wirkung von 5G auf Tiere, konnte nicht in allen Studien bestätigt werden, dazu kommt der Umstand, dass die Studien im Labor und nicht im Freien durchgeführt wurden. Manche von ihnen sogar mit deutlich stärkeren Strahlungen, als in Deutschland gesetzlich zugelassen. Ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch der Corona Pandemie und der Verbreitung des 5G Netzwerks, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Nur eine Wirkung von Handystrahlungen ließ sich bisher wissenschaftlich bestätigen: sie sorgen für eine Erhöhung der Körpertemperatur. Infolgedessen scheint kommt es daher u.a. dazu, dass bspw. die Produktion von Spermien bei Männern nachlässt, die ihr Smartphone üblicherweise in der Hosentasche aufhalten. Die Spermienproduktion beim Mann ist generell eher temperaturempfindlich, weswegen sich die Hoden außerhalb der warmen Körpermitte befinden.

 

 

So gehen Sie auf Nummer sicher - Schutz vor Handystrahlungen

 

Zwar lässt sich bisher nicht eindeutig sagen ob und inwiefern sich das neue 5G auf den menschlichen Körper und seine Gesundheit auswirkt. Da sich die Strahlenbelastung aber auch durch andere Quellen - bspw. durch WLAN - in den letzten Jahren erhöht hat, ist es wohl sinnvoll, sich nicht mehr Strahlungen auszusetzen, als notwendig. Da die Strahlung, die von einem Smartphone ausgeht, deutlich stärker ist als jene, die bspw. ein 5G-Mast aussendet, können Sie durch einfache Maßnahmen Ihre Strahlenbelastung deutlich reduzieren. Bewahren Sie daher Ihr Smartphone möglichst weit entfernt von Ihrem Körper auf. Männer sollten vor allem darauf achten, das Handy nicht in der Hosentasche zu tragen. Dazu ist es empfehlenswert, das Handy möglichst oft auszuschalten oder ganz abzudrehen. Selbes gilt auch für das WLAN: sie können sowohl Ihr Smartphone, als auch Ihren WLAN-Router ausschalten, bevor Sie schlafen gehen. Nutzen Sie Ihr Handy als Wecker, schalten Sie Ihr Handy in der Nacht einfach in den Flugmodus und platzieren Sie es in einigen Metern Entfernung.


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