Nadine Schilling

Die Basis einer jeden erfolgreichen Laufbahn: Lebenslanges Lernen

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Foto: francescoridolfi.com

Der erste Bildungsweg ist endlich absolviert. Das Lernen, das mit Angst, Belastung sowie Druck einherging, ist nun endlich vorbei. Was vielen Menschen erst beim Eintritt in den Beruf deutlich wird: Das Lernen darf niemals beendet werden, wenn große berufliche Ziele ins Auge gefasst werden. Wer die Karriereleiter auch nur kleine Stufen hinaufklettern möchte, muss am Ball bleiben. Denn in den letzten Jahrzehnten hat sich das lebenslange Lernen als einer der Schwerpunkte der beruflichen Entwicklung herauskristallisiert. Das ehemalige Bild vom Meister in der Werkstatt, der durch jahrzehntelange Erfahrung nun am Höhepunkt seiner Karriere steht, hat sich gewandelt. Im Fokus des heutigen Verständnisses vom beruflich erfolgreichen Menschen stehen Manager, Malermeister oder Buchhalterinnen, die auch noch nach jahrelanger Betriebszugehhörigkeit sowie Stabilität im Beruf nach neuem Wissen streben.

Ein Fernstudium ermöglicht die Weiterbildung trotz Beruf


Den meisten Berufstätigen ist die Relevanz des Lebenslangen Lernens bewusst. Bietet der Arbeitgeber jedoch keine Fortbildungen oder Lernangebote an, wird der Rahmen des Möglichen meist eng gehalten. Der ausgeübte Beruf ist schließlich nicht nur Zeitvertreib, sondern sichert das eigene Leben, die Möglichkeit zum Bezahlen von Rechnungen sowie den Unterhalt der eigenen Familie ab. Spontane Abbrüche des Arbeitsverhältnisses, um auf der Karriereleiter durch ein Studium, eine weitere Ausbildung oder einen Lehrgang aufzusteigen, sind nicht möglich.
Das Konzept für das
Fernstudium hat sich daher in der digitalen Welt stark etabliert und für einen Wandel im Denken der Menschen gesorgt. Was zu früheren Zeiten eine Weiterbildung für junge Menschen, mit finanzieller Unterstützung durch die Eltern war, ist heute auch für einen Angestellten mit fester Bindung an den Beruf möglich.

Wenn der Berufszweig wegbricht


Sie befinden sich in einem festen Arbeitsverhältnis und können nicht über Ihre aktuelle Position klagen. Das Überdenken der eigenen Situation sowie den Drang nach Lebenslangem Lernen verspüren Sie daher nicht. Dennoch sei gesagt, dass es empfehlenswert wäre, zumindest einen Plan B aufzubereiten. In der heutigen Zeit findet ein ständiger Wandel durch die Globalisierung und Digitalisierung statt. Ganze Berufszweige brechen innerhalb weniger Jahre weg, die zuvor zu den angesehensten Berufen zählten.

Was heute noch die Aufgabe der Postboten ist, wird morgen durch Drohnen ferngesteuert reguliert. Immer mehr Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zielen darauf ab, Technologien auf den Markt zu bringen, die den Menschen in großen Teilen ersetzbar machen. Dies mussten nicht nur die Menschen am Fließband erfahren, sondern auch Inhaber oder Inhaberinnen von kleinen Lädchen im Dorf, Bäckereien sowie Metzgereien.
Wer heute schon aktiv gegen die Ersetzbarkeit durch die Digitalisierung sowie Rationalisierungen durch Globalisierung vorgeht, kann morgen beruhigt auf ein zweites sicheres Standbein ausweichen.

Flexibilität als Aushängeschild – Die reine Ausbildung genügt nicht mehr


Doch nicht nur das Wegbrechen eines Berufszweiges kann die Wichtigkeit einer Weiterbildung aufzeigen. Wer seinen Job kündigt oder gekündigt wird, muss sich wieder in den großen Pool aus Bewerberinnen und Bewerbern begeben. Die Konkurrenz um eine Arbeitsstelle ist heute mit wachsenden Herausforderungen und starken Ansprüchen an die Bewerber behaftet. Es genügt nicht mehr, eine fundierte Ausbildung sowie jahrelange Berufserfahrung mitzubringen. Heute suchen die Unternehmen nach Allroundern, die sich in unterschiedlichen Bereichen einbringen können. Im Einzelhandel müssen Kundenberatung, Warenpräsentation, die Bedienung zahlreicher elektronischer Geräte und vieles mehr gemeistert werden. Wer da mit einer Weiterbildung in Betriebswirtschaft oder Marketing punkten kann, gewinnt den Kampf um die ausgeschriebene Stelle sicherlich.


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