Anja Kalski

Der Bau des Eigenheims - die verschiedenen Bauphasen

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Joshua Coleman by unsplash

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Vor dem Hausbau muss ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Von der Ausrichtung des Grundstücks, die großen Einfluss auf das gesamte Bauvorhaben hat, hängen auch der Bebauungsplan und die Architektur des Hauses ab. Darüber hinaus verschlingt der Erwerb eines Grundstücks einen Großteil der verfügbaren Bausumme.

Eigenheimplanung beginnt mit der Grundstückssuche


Die Grundstückssuche ist die erste Phase der Eigenheimplanung. Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück sollte auch
auf gute Verkehrsanbindungen geachtet werden. Darüber hinaus müssen im Zusammenhang mit dem Baugrundstück die Bodenqualität sowie eventuelle im Grundbuch verzeichnete Sonderrechte beachtet werden. In gefragten Wohngegenden kann die Suche nach dem richtigen Grundstück aufgrund der hohen Nachfrage sehr lange dauern. Meist müssen sich Bauherren für solche Grundstücke bewerben und anschließend auf Zuteilung warten, was wiederum mit langen Wartezeiten verbunden ist. Der Erwerb eines Eigenheims ist deshalb oft die beste Alternative, um ohne lange Warteperioden ins eigene Haus einziehen zu können. Wohnimmobilien in der Region werden meist auf speziellen Immobilienplattformen angeboten. Bei diesem Dienstleister, der zu den führenden Immobilienportalen in Deutschland zählt, können mithilfe der intuitiven Führung passende Angebote schnell gefunden werden. Eigentümer, die Käufer oder neue Mieter für ihre Immobilien finden wollen, haben die Möglichkeit, ihre Objekte auf der Vermarktungsplattform zu präsentieren. Der Bau eines Eigenheims beginnt mit der Bauplanung, die in verschiedene Phasen gegliedert ist. Zunächst muss über den Erwerb des Grundstücks und die Standortwahl entschieden werden. Dabei spielt die Infrastruktur des Wohnortes mit ihren Verkehrsanbindungen und Einkaufsmöglichkeiten eine wesentliche Rolle.

Bauplanung und Eigenleistungen festlegen


Der Bau des Eigenheims erfordert eine sorgfältige Finanzplanung. Manche Arbeiten können
möglicherweise in Eigenleistung erbracht werden, vorausgesetzt, es sind handwerkliches Geschick und Erfahrung in klassischen Handwerkerarbeiten wie Streichen, Verputzen oder Lackieren vorhanden. Sobald feststeht, ob und welche Arbeiten in selbst durchgeführt werden, kann die Bauplanung konkretisiert werden. Der Grundriss des Hauses wird grundsätzlich vom Architekten erstellt. Anhand detaillierter Ansichtsskizzen und Schnittskizzen ist die Raumgröße ersichtlich, sodass die Raumfunktionen geplant werden können. Alle für das Bauvorhaben notwendigen Genehmigungen müssen in dieser Bauphase beantragt werden. Während der Entwurfsplanung werden die bereits erstellten Entwürfe maßstabsgetreu gestaltet. Nachdem alle Genehmigungen vorliegen, wird mit dem Hausbau begonnen. Die Baustelle muss eingerichtet und mit einem Bauzaun gesichert werden. Vor Beginn der ersten Arbeiten muss sichergestellt werden, dass Baustrom zur Verfügung steht. Durch regelmäßige Besuche auf der Baustelle können sich Bauherrn von den baulichen Fortschritten überzeugen. Die Dauer des Hausbaus hängt von der Bauweise ab. Während ein einfaches Fertighaus bereits an einem Wochenende aufgebaut ist, dauert die Errichtung eines Massivhauses wesentlich länger. Da der Rohbau zunächst austrocknen muss, kann der Innenausbau bei einem Massivhaus erst drei oder sechs Monate später beginnen. Die komplette Fertigstellung eines Fertighauses nimmt circa 10 bis 18 Wochen in Anspruch. Bei einem Massivhaus muss mit einer Bauzeit zwischen vier und acht Monaten gerechnet werden. Vor Beginn der Bauarbeiten sollte ein Finanzierungsrahmen erstellt werden, in dem genau festgelegt wird, welche Summen für den gesamten Hausbau zur Verfügung stehen. Zu den reinen Baukosten kommen weitere Kosten und Gebühren wie Notar- und Maklerkosten Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklerkosten, Gutachtergebühren und Baustrom. Es wird empfohlen, die Baustelle und den Bau zu versichern, damit bei eventuellen Bauschäden keine zusätzlichen Kosten entstehen.

 


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