Anja Kalski

Videospiele: Generation 50+ überflügelt Kinder und Jugendliche

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Foto: Giorgio Trovato by unsplash

Wer an das „Gaming“ denkt, hat schnell das Bild des Nachwuchses im Kopf, wie dieser von den flimmernden Bildern gebannt mit Controller in der Hand auf der Couch sitzt. Dieser Gedanke ist zwar naheliegend, aber so nicht mehr korrekt. Denn gerade die etwas älteren Generationen machen den jungen „Konkurrenz“.

 

Fokus auf das Zocken mit Nervenkitzel oder gegen andere

Computer, Konsolen, Smartphones, Tablets – heute sind die Möglichkeiten, eine Runde zu „zocken“ vielfältig wie nie. Laut dem Verband der deutschen Game-Branche Games stieg die Zahl der Senioren, die immer einmal für eine Runde digitalen Spielspaß zu haben, deutlich an. Es sind sogar so viele, dass diese als „Silver Gamer“-Gruppe bezeichnet werden. Vorbei sind also die Zeiten, in denen nur stur in Kreuzworträtselheften, Sudoku und Co. gelöst wurden. Heute trifft man sich in der Internetgemeinschaft und geht gemeinsam auf die Jagd, misst sich in Sportspielen oder bekämpft sich bei CS: GO. Für den Online-Spielspaß braucht es selbstverständlich die passende Internetverbindung. Glücklicherweise wird der Ausbau an Glasfaser auch in der Region Bremervörde immer weiter vorangetrieben. So wurde er kürzlich im Landkreis Rotenburg ein neues Gebiet an die Breitbandversorgung angeschlossen.

Letzteres ist ein Vorteil, wenn zuverlässig im Internet gespielt werden soll. Dabei trifft das nicht nur auf Games wie FIFA, League of Legends, Call of Duty oder andere zu, sondern ebenfalls auf das Spiel an Slots, bei denen immer häufiger eine
hohe Anzahl an Casino Freispielen zu finden ist. Denn das Spiel mit dem Glück offeriert allen Gamern, vor allem den bereits reiferen, den besonderen Nervenkitzel in Kombination mit der Aussicht auf einen Geldgewinn. Selbstverständlich kann dabei ebenfalls der Einsatz verloren gehen. Mit besonderen Boni allerdings lässt sich dieses Risiko erst einmal minimieren. Welche Optionen es in diesem Bereich gibt, kann bei den Boni hier herausgefunden werden.

 

Mehr als zehn Millionen Spieler sind 50 Jahre oder älter

Ein Grund im Übrigen, warum immer mehr ältere in der Spiele-Branche ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen, ist, dass viele von ihnen die Gaming-Pioniere von damals sind. Angefangen auf dem Atari und dem C64 haben sie das virtuelle Spiel von der Kindheit auf gelernt. Dabei profitieren sie nicht zuletzt vom Angebot auf dem mobilen Sektor. Schließlich braucht es im Gegensatz zur Konsole oder gar dem PC keine besondere Vorbereitung. Lediglich die Verbindung zum Internet muss bestehen und schon kann eine Spiele-App heruntergeladen und gespielt werden. Besonders hoch im Kurs stehen dabei die Spielklassiker, die gerade auf Android und iOS ihr „Revival“ feiern.

Selbstverständlich finden sich darunter ebenfalls Games wie Solitär, Skat oder Sudoku und Kreuzworträtsel. Doch ein Teil der Silver Gamer nimmt an kompetitiven Spielen wie CS: GO teil. Dabei sind sie dann schnell einmal
doppelt oder gar dreifach so alt wie ihre Kontrahenten. Dem Spaß an sich tut das nichts ab. Vielen der Generation 50+ geht es ohnehin vermehrt um die Freude an der Sache als darum, auf einem Turnier gut abzuschneiden.

Unterstrichen wird das von dem Fakt, dass das Durchschnittsalter laut Game stetig steigt. Lag dieses 2014 noch bei 31 Jahren, sind es heute bereits 37,5 Jahre. Zudem stellt die Gruppe der Spieler 50+ heute mehr als zehn Millionen Menschen. Im Vergleich dazu kommen Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre „nur“ auf rund acht Millionen.

 


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